Die häufigsten Fragen zum Heilfasten

  • q-iconWas passiert beim Fasten im Körper?

    Vom Stoffwechsel her gesehen, verarbeitet der Körper am ersten Tag gespeicherte Kohlenhydrate, besonders aus der Leber, zur Energiegewinnung. Sind diese Vorräte erschöpft, wird auf überschüssiges, abgelagerte Eiweiße im Gewebe und im Verdauungstrakt zurückgegriffen – man könnte das auch als „Aufarbeiten von Resten“ bezeichnen. Dann setzt eine verstärkte Spaltung des Fetts ein. Und schließlich schaltet der Körper auf eine Art Eiweiß-Sparmodus um und der Anteil der Fettverbrennung steigt auf bis zu 95 Prozent.

    Das Trinken von ausreichend Wasser (mindestens 2 Liter) regt die Ausscheidung über die Niere an. Über die Lunge werden gasförmige Produkte des Stoffwechsels und Säuren ausgeatmet. Tägliche Leberwickel beispielsweise regen die Ausscheidung über die Leber an. Bewegung und heiße Duschen oder Bäder sorgen dafür, dass die Haut durchblutet und ordentlich geschwitzt und gereinigt wird.

  • q-iconKann ich eine Fastenkur neben der Arbeit „erledigen“?

    Bei richtig durchgeführtem Fasten besteht generell eine gute Leistungsfähigkeit ohne Hungergefühl. Wir legen unsere Fastenkuren so an, dass wir mit dem Wochenenden beginnen, um etwaigen „Umstellungsschwierigkeiten“ genug Zeit und Raum zu geben. Ab dem dritten Fastentag ist nach unserer Erfahrung generell alles gut „eingespielt“ und der neue „Alltag“ läuft problemlos. Natürlich ist es sinnvoll, die Woche der Intensiv-Fastenkur nicht extrem mit Terminen „vollzupacken“ – Fasten ist ja auch immer eine Zeit zum seelischen „Luftholen“; und ein paar kleine Auszeiten mehr als sonst tun jedenfalls gut und Unterstützen das gute Gelingen der Kur.

  • q-iconWelche Nebenwirkungen können auftreten?

    Bei Menschen, die üblicherweise viel Kaffee trinken, kann sich der  Koffeinentzug in den ersten Tagen mit Kopfschmerzen bemerkbar machen – deshalb empfehlen wir, schon zwei , drei Tage vorher etwas zu reduzieren. Mit unseren Ausleitmaßnahmen und verstärktem Wassertrinken lässt sich das jedoch fast immer leicht lösen.

    Leichte Kreislaufsymptome wie Schwindel beim Aufstehen können auch vorkommen – aber auch hier haben wir unterstützende Maßnahmen parat, die im Allgemeinen rasch Abhilfe schaffen.Hungergefühle gibt es üblicherweise kaum bis gar nicht– für die meisten Erstfaster sehr überraschend!

    Auch eine Übersäuerung des Blutes findet beim richtigen Heilfasten nicht statt. Die normalen Puffersysteme der Niere reichen da aus.

    Häufig ist Kälteempfinden ist bei Fastenden stärker als üblich – hier helfen heiße Getränke, Bäder und Sauna dann doppelt!

    Eine übliche „Nebenwirkung“ wäre da auch noch zu nennen: die sogenannte „Fasteneuphorie“ also  eine deutliche Verbesserung der Stimmung und der Lebensfreude – wir erleben das bei unseren Fastenden im allgemeinen spätestens ab dem dritten Fastentag!

  • q-iconWann sollte man nicht Fasten?

    Kinder und Jugendliche sollten generell nicht fasten; ebenso schwangere und stillende Frauen. Auch wenn man gerade an einer akuten fieberhaften Erkrankung leidet oder sich in der Rekonvaleszenz befinden, zum Beispiel nach einer Operation oder einer fieberhaften Erkrankung, ist Fasten nicht möglich.

    In allen anderen „Zweifelsfällen“ sollte man jedenfalls noch vor Fastenbeginn Kontakt mit der Fastenleitung und/oder mit dem betreuenden Arzt aufnehmen – eventuell ist es nötig, den Kurplan noch anzupassen!

  • q-iconWelchen Vorteil hat denn ein Fasten in der Gruppe?

    In der Gruppe können Informationen ausgetauscht werden, es macht mehr Spaß und auch die gegenseitige Motivation zum Durchhalten ist hilfreich.

  • q-iconWie lange sollte eine Fastenkur dauern?

    Wir empfehlen für Erstfaster eine Dauer von 7 Tagen. Das therapeutische Heilfasten kann aber durchaus auch, natürlich unter ärztlicher Begleitung, einige Wochen umfassen.“

  • q-iconWas, wenn ich Medikamente nehmen muss?

    Wer Medikamente einnimmt, sollte am besten vor der Fastenkur mit der Fastenleitung und/oder dem Betreuenden Arzt Rücksprache halten: Die Wirksamkeit der Präparate kann in manchen Fällen verstärkt oder, seltener, auch  herabgesetzt werden.

  • q-iconAuf welche Krankheiten kann Fasten positiv wirken?

    Dem Fasten wird von Experten eine positive Wirkung bei unzähligen Krankheiten bescheinigt. Das reicht von Adipositas über Diabetes, Bluthochdruck, Rheuma oder Migräne bis hin zu Magen-Darm-Erkrankungen. Auch Menschen mit Atemproblemen, Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis sowie Allergien können von einer Therapie profitieren.

  • q-iconWas ist mit dem Kopf?

    Beim Fasten fällt es leichter positive Gefühle wiederentdecken oder verstärken – sei es  mittels guter Lektüre, guter Bewegung, Musik oder auch Meditation. Auch die Natur oder zwischenmenschliche Beziehungen können das emotionale Gleichgewicht stabilisieren. Gewohnheiten, die den Alltag bisher nett gestalteten, aber krank machen können, werden gebrochen. Die Chancen auf Freuden abseits von Essen und Trinken steigen nach dem Fasten. Entspannungsübungen wie autogenes Training, Yoga oder Meditation helfen dem Kopf während des Fastens.

  • q-iconWie kann die Wirkung einer Fastenkur im Alltag möglichst lange anhalten?

    Mit der Ernährung in der „Zeit danach“. Es ist extrem wichtig, den „Schwung des Fastens“ möglichst lange mitzunehmen und so den positiven Effekt nachhaltig zu verstärken. Das Federleicht-Fastenprogramm legt deshalb besonders  großen Wert auf eine genaue Ernährungs-Schulung aller Teilnehmer für die „Aufbauzeit“ nach der Kur.

Infos zum Federleicht Fasten >>Wie neugeboren...