[Grüne Smoothie Kurs – 1] Was Du über Grüne Smoothies wissen solltest

Grüne Smoothies bergen so manche Überraschung!

Wusstest Du, dass das Möhrengrün einen bis zu hundertfach höherer Nährstoffgehalt (je nach Nährstoff) beinhaltet, als die Möhre selbst?

Ja genau, das Möhrengrün, das von den meisten einfach weggeworfen wird!

Grüne Smoothies sind in der Lage, uns auf schmackhafte Art und Weise die unzählbaren im Pflanzengrün enthaltenen Nährstoffe zur Verfügung zu stellen.

Grüne Smoothies überraschen mich immer wieder!

Ich freue mich daher, dass Du Dich mit mir auf Entdeckungsreise begibst um mehr über das grüne Mixgetränk zu erfahren.

Dieser kleine Grüne Smoothie Einsteigerkurs enthält alle wichtigen Informationen zu Grünen Smoothies, die Du für den Einstieg benötigst.

Ich kann Dir daher versprechen, dass Du am Ende dieser kleinen Reihe wesentlich mehr über den Grünen Smoothie und seine Zubereitung wissen wirst.

In diesem ersten Teil widme ich mich also der Definition und der Entstehungsgeschichte des Grünen Smoothies.

Los geht es also mit der mir vermutlich am häufigsten gestellten Fragen zu dem Thema:

Was genau ist eigentlich ein Grüner Smoothie?

Es geht hier um kein Getränk, dass mit grüner Lebensmittelfarbe auf Hallooween Partys gereicht wird, sondern um eine leckere Vitamin- und Mineralstoffbombe!

Ein Grüner Smoothie ist ein Getränk, das aus grünem Blattgemüse, Früchten und Wasser in einem Standmixer hergestellt wird. Er ist die perfekte Möglichkeit, uns auf köstliche Art und Weise all die Dinge zu liefern, die wir täglich brauchen.

Viele wichtige Stoffe stecken zwar auch in Früchten, aber viel mehr noch im Pflanzengrün. Denn die grünen Blätter haben die höchste Nährstoffdichte aller Nahrungsmittel überhaupt!

Da das Obst im Grünen Smoothie den Geschmack des Pflanzegrüns überdeckt, bieten uns die Grünen Smoothies eine fantastische Möglichkeit, große Mengen des gesunden Pflanzengrüns zu uns zu nehmen. Und das viel leichter, als wenn wir eine vergleichbare Menge an Salat zu uns nehmen würden.

Hinzu kommt, dass durch das Mixen die Zellen des Pflanzengrüns erst aufgebrochen werden. So nimmt der Mixer dem Körper Arbeit ab und die enthaltenen Vitalstoffe können vom Körper viel besser verstoffwechselt werden.

Die im Blattgrün enthaltenen Nährstoffe stehen dem Körper damit tatsächlich zur Verfügung, anstatt unverdaut wieder ausgeschieden zu werden.

Kann man den Grünen Smoothie wirklich trinken?

Die etwas gewöhnungsbedürftige Farbe des Grünen Smoothie entsteht durch das farbintensive Chlorophyll. Wer Grüne Smoothies zum ersten Mal sieht, verzieht daher meist unweigerlich das Gesicht (Ihr hättet mich mal sehen sollen ;-)).

Wer aber den Grünen Smoothie erst einmal probiert hat, wird schnell vom fruchtig frischen Geschmack überrascht. Denn das imGrünen Smoothie enthaltene Pflanzengrün fällt kaum auf. Das Obst überdeckt den oft bitteren Geschmack perfekt!

Als Obst können z.B. reife Äpfel, Birnen, Orangen, Mangos, Kiwi, Erdbeeren, Bananen usw. verwendet werden.

An Pflanzengrün können neben verschiedenen Salaten und Kräutern wie z.B. Kohl, Spinat, Mangold oder Petersilie auch essbare Wildkräuter in den Grünen Smoothie gegeben werden. Wildkräuter enthalten gegenüber kultivierten Grünpflanzen wesentlich mehr Vitalstoffe.

Als Faustformel sollte das Verhältnis im Grünen Smoothie etwa 50% grüne Blätter zu 50% Obst betragen. Einsteiger sollten jedoch mit einem höheren Obstanteil starten.

Wer hat den Grünen Smoothie erfunden?

Erfunden hat den Grünen Smoothie die Russin Victoria Boutenko. Sie und ihre Familie litten unter verschiedensten Erkrankungen.

Bei Ihrer Recherche nach gesunder Ernährung stieß sie auf die Essgewohnheiten der Schimpansen, die mit uns Menschen genetisch zu 98% übereinstimmen, aber selten krank sind und Zivilisationskrankheiten nicht kennen.

Sie fand heraus, dass die Ernährung der Schimpansen aus etwa 50 % Früchten und 40 % grünen Blättern (+ 10 % Samen, Insekten etc.) besteht.

Interessant dabei ist, dass Schimpansen oftmals grüne Blätter um ein Stück Obst wickeln und diese dann verspeisen. Diese Idee griff Viktoria auf, die Idee der Grünen Smoothies war geboren.

Wann geht es endlich los?

So, nun aber genug der Theorie, denn alle Theorie hilft uns nicht von den vielen Vorteilen persönlich zu profitieren. Es wird also allerhöchste Zeit uns der praktischen Zubereitung des Grünen Smoothies zu widmen!

Im nächsten Blogpost soll es daher um die konkrete Zubereitung des Grünen Smoothies gehen.

Für alle ungeduldigen hier schon einmal das erste Grüne Smoothie Einsteiger-Rezept. Wenn Du möchten, kannst Du Dir die Zutaten bereits besorgen.

Eine genaue Anleitung mit vielen Tipps zur Herstellung des Grünen Smoothies folgt also im zweiten Teil.

** Grüner Smoothie – Einsteiger-Rezept **
1 reife Banane
2 süße Äpfel oder Birnen
2-3 handvoll Spinatblätter (alternativ Feldsalat oder auch tiefgekühlte Spinatblätter)
250 ml Liter Wasser

 
 

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Kommentare (3 Kommentare bis jetzt)

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  1. irene henkel
    3 Jahren ago

    Hallo, habe heute mein ersten smoothie zubereitet.bin begeistert wie lecker er geschmeckt hat.vielen dank für die gute information und anfängerrezepte.es ist mir eine schöne hilfe.Lg


  2. Elke Maurer
    2 Jahren ago

    Ich danke Dir für all Deine Mitteilungen. Ich habe viel darüber erfahren.
    Liebe Grüße Elke Maurer


  3. Marcus Suhm
    2 Jahren ago

    Hallo Sie!
    Ich bin Ihnen äußerst dankbar für Ihre Teilnahme an der Sendung „Sonntags“ im ZDF-Vormittagsprogramm vor dem Gottesdienst nach Peter Lustig’s „Löwenzahn“ – dieses Wissen, welches Sie besitzen und welches Sie in solch leichter Form beispielsweise auch an mich Unbedarften, 60jährigen, Containerer, nun mittels dieser elektronischen Welt weiterreichen:
    Ganz ganz herzlichen Dank dafür, denn ich nehme nun guten Glaubens an, meine Zipperlein aufgrund einer zu zuckerhaltigen Ernährung wieder erfolgreich bekämpfen zu können und damit neben einem wiederkehrenden guten scharfen Augenlicht (ohne Brille!) auch wieder einen „gesunden“ Schweißhaushalt sowie meine neuerdings auftauchenden Probleme mit dem Wasserlassen inclusive Vorhaut- und Eichelproblematik dann in den Griff zu kriegen!

    Ich hoffe auch sehr, als Großstädter, noch in meinem Alter lernen zu können, wo welche Wildkräuter wachsen in der Stadt und wie die genießbaren davon aussehen respektive welche Teile der diversen Wildpflanzen ich essen kann und darf; meinen Ausscheidungen unten am Rumpf und generell über die Haut und die Mundhöhle zum Wohle!

    Ergo: Ihnen sei Dank!