Epstein Barr Virus verursacht chronische Krankheiten?

Epstein Barr- und andere Viren – Was Du über Deine Krankheiten lernen kannst

Was verbirgt sich eigentlich hinter dem geheimnisvollen Begriff „Epstein Barr Virus“? Warum wissen wir oft gar nicht, dass wir (so wie 95% der Bevölkerung) uns infiziert haben? Und was hat dieser Virus (sowie weitere seiner Familienmitglieder) mit der Entstehung chronischer Krankheiten zu tun? Um das herauszufinden, habe ich für Dich im Interview Zahra Bergmann befragt; Zarah ist Ärztin und ist als Betroffene in der klinischen Forschung diesem Thema auf den Grund gegangen. Dieses spannende Interview teilt sich in drei Teile auf, weil Zahra so viele interessante Erkenntnisse liefert, dass uns die Zeit wie im Flug verging…

Die spannendsten Themen aus Teil 1:

  • Wie Viren unsere Körperzellen umprogrammieren, so dass diese sich gegen unseren Körper richten (Autoimmunerkrankungen)
  • Warum diese Umprogrammierung eine Ursache von Krebserkrankungen sein kann
  • Welche Nahrungsmittel jede/r Betroffene unbedingt meiden sollte
  • Welche Nahrungsmittel sich für eine antivirale Diät eignen
  • Erfolgsberichte von Patienten nach einer antiviralen Diät

Die Shownotes zum Interview

Wie war das eigentlich bei dir, Zahra?

Zahra erzählt von ihrer chronischen Sinusitis (Nasennebenhöhlen-Entzündung) seit der Kindheit, dazu kamen immer wieder schmerzhafte Entzündungen in den Ohren. 1992 erlitt sie, im Stress des Staats-Examens, einen Hörsturz (Tinnitus). Die extremen Auswirkungen von Stress im Zusammenhang mit chronischen Erkrankungen spürte sie dann im Jahr 2000 erneut, als ein Nervenbrennen bei ihr ausbrach und unzählige, weitere Symptome gleich mitbrachte, wie Erschöpfungszustände, Herz-Rhythmus-Störungen, Konzentrationsschwäche, Fibromyalgie, Rückenschmerzen und Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten. Die Universität Freiburg bestätigte eine Immunschwäche, doch die verordneten Medikamente setzte Zahra schon bald ab.

„…Ich hatte das Gefühl, dass mein Körper zur Gesundheit gezwungen würde, und das war nicht der Weg…“

Das „Nerven in Flammen“-Gefühl breitete sich aus, im Brustkorb, im Magen-Darm-Trakt und wieder in den Ohren; beim Facharzt wies Zahra darauf hin, dass dies „alles eins“ sei, doch dieser verwies nur auf weitere Fachärzte. Nachdem nun die Symptom-Behandlung gescheitert war, begann Zahra selbst mit der Ursachen-Forschung – am eigenen Leib – indem sie zunächst alles wegließ und parallel recherchierte. Die Erinnerung an eine alte Gürtelrose ist der Ausgangspunkt für die Betrachtungen der Herpes-Familie, zu denen auch der Epstein-Barr-Virus gehört. Als Zahra feststellt, dass diese Viren einen enormen Einfluss auf vielerlei Symptome und auch chronische Krankheiten haben, stellt sie ihr Leben konsequent um. Sie beginnt mit Entgiftungs- und Entsäuerungskuren, ernährt sich von Säften und Rohkost. Doch der Wandel bleibt unvollständig. Zahra Bergmann forscht weiter und macht Stress als einen der größten Wachstums-Faktoren für Viren aus. Nüsse, die in der Umstellungsphase oft als Eiweiß- und Fleischersatz dienen, sollten unbedingt nur in Maßen genossen werden. Wie die Ärztin erklärt, enthalten Nüsse die Aminosäure Arginin, die das Wachstum und die Vermehrung von Viren fördert; stattdessen sollte man auf eine ausreichende Zufuhr von Lysin achten, weil dieses die Ausbreitung der Viren verhindert.

„…Ein gesunder Körper braucht 3x mehr Arginin als Lysin, wenn man aber Viren hat, muss es umgekehrt sein…“

Zusätzlich zur antiviralen Diät sollte also unbedingt eine antivirale Therapie durchgeführt werden. Dafür stehen uns beispielsweise Rotalgen, Astaxanthin, OPC oder Heilpilze wie der Reishi zur Verfügung. In diesem Stadium der Heilung tarnen sich die Viren, indem sie sich schlafend stellen, erklärt Zahra Bergmann weiter und empfiehlt zur ENTVIRALISIERUNG daher Süßholzwurzel, Granatapfel und Kokosnuss, da deren Inhaltsstoffe die Viren auch „im Schlaf“ attackieren können.

Beim Begriff Autoimmunerkrankung winkt Zahra ab; die Körperinstinkte sind immer auf Heilung aus und würden niemals ihre eigene Existenz angreifen. Dies können nur „versklavte“ Zellen, die durch Viren umprogrammiert worden sind. Hier bietet sich ein Exkurs zu unserem eigentlichen Thema an:

Wie lässt sich dieses Wissen konkret auf den Epstein-Barr-Virus anwenden?

Es sind nämlich genau diese Mechanismen, die im Zellkern ansetzen und die Zahra mit Informatik-Viren vergleicht. Der Epstein-Barr-Virus ist in der Lage, sich mit unserer DNA zu verknoten und die Zellfunktion entsprechend zu entarten, wie es z.B. bei Tumoren der Fall ist. Nicht umsonst wird der EBV daher inzwischen mit vielerlei Autoimmunkrankheiten, aber auch mit Multiple Sklerose und sogar Krebs in Verbindung gebracht. Dass Nüsse, wie oben erwähnt, dabei als Viren-Helfer aktiv sein können, ist aber weitgehend unbekannt. Auch wird oft das Festsetzen der Viren im Nervensystem vernachlässigt, ebenso die daraus entstehenden Neurotoxine und Entzündungen. In diesem Kontext bestätigt sich, dass Viren sich auch von unserem Stress und negativen Gedanken nähren. Zu Zahra Bergmanns antiviraler Therapie gehört deshalb auch ein wirkungsvolles Stress-Management sowie die richtige Atemtechnik (Buteyko-Atmung). All diese Schritte hat sie in einem Buch (Eigentherapie-Protokoll) zusammengefasst.

Auf meine Frage nach einer Erfolgsgeschichte erzählt Zahra von einer Teilnehmerin, die bereits viele ihrer Beschwerden durch unterschiedlichste Therapieformen losgeworden war, die aber dennoch über chronische, heftige Rückenschmerzen klagte. Mit der Anti-Viren-Therapie (in diesem Fall Rotalgen/Gigartina und Lysin, zusammen mit dem Verzicht auf Weißmehl, weißen Reis, rotes Fleisch und Nüsse) war sie innerhalb von drei Tagen beschwerdefrei…

Im zweiten Teil des Interviews…

…gehen wir zunächst auf weitere Einflussfaktoren des EBV ein. So berichtet Zahra Bergmann, dass der Virus unter anderem auch Vitamin-D-Rezeptoren blockiert, so dass – je nach Stärke des viralen Befalls – selbst die regelmäßige Einnahme von Präparaten keinen Anstieg des Vitamin-D-Spiegels im Körper bewirken kann. Ähnliche Ergebnisse lieferten auch Studien bei MS-Kranken, weshalb inzwischen auch hier ein Zusammenhang vermutet wird. Zahra Bergmann empfiehlt daher, bei der Behandlung von chronischen Erkrankungen IMMER auch einen Schritt weiter zu gehen und eine antivirale Therapie durchzuführen, um Viren den Nährboden zu entziehen.

Dazu eignen sich die, bereits erwähnte, Rotalge Gigartina, aber auch beispielsweise der Lavendel mit seinen herausragenden Eigenschaften für Stressabbau und Virenstopp.

Neue Erkenntnisse aus Teil 2:

  • Vitamin D: Warum trotz hoher Vitamin D Supplementierung der Vitamin D Spiegel im Körper nicht ansteigt.
  • warum Lavendel ein natürlicher Schutz gegen Viren ist
  • wie die Sauerstoffaufnahme in Deinen Zellen durch eine einfache Atemtechnik (Buteyko Atmung) schnell erhöht werden kann
  • warum eine ausreichende Versorgung mit Mineralien für die Resorption von Nahrungs-Vitaminen zwingend notwendig ist
  • Magnesium: Warum es für den Körper unentbehrlich ist und ein Mangel krank macht
  • wie du Magnesiummangel am effektivsten beseitigen kannst

Also muss ich gar nicht zwingend alle Mittel oral einnehmen?

Nein! Zahra Bergmann verweist auf die Naturverbundenheit und unsere Sinne, mit denen wir Aromen und ätherische Öle über die Nase aufnehmen oder auch über die Haut. In ihrem Eigentherapie-Protokoll geht sie auf alle Bestandteile einer Antiviren-Therapie ausführlich ein. Dazu gehören:

  • Sauerstoff (das „richtige“ Atmen)
  • Wasser (als Grundstoff unseres „Körper-Aquariums“)
  • Mineralien (zur Aufnahme von Vitaminen)…

…sowie das Zusammenspiel und die Wechselwirkungen all dieser Faktoren…

Magnesium – Das „Wunder-Mineral“

Ein Mineral, das Zahra Bergmann ganz besonders am Herzen liegt, ist das Magnesium. Sie erklärt, dass im Körper 800 von 1.000 Enzymen dieses Mineral benötigen. Menschen mit Magnesium-Mangel können nicht entgiften, sie können depressiv werden, knirschen mit den Zähnen, bekommen Schlafstörungen, Herz-Rhythmus-Störungen, Diabetes, Bluthochdruck, müssen nachts häufig auf die Toilette usw… diese Liste scheint endlos. Die von den Ärzten verordneten Medikamente senken dann oft noch zusätzlich den Magnesium-Spiegel, die Bluttests sind vielfach nicht aussagekräftig. Während Tiere mit knirschenden Zähnen Magnesium verordnet bekommen, verschreibt der menschliche Zahnarzt eine Schiene. Die ausgelaugten Böden sorgen dafür, dass wir aus unseren Nahrungsmitteln, selbst bei rohköstlicher Ernährung, nicht genügend Magnesium erhalten. Stress räubert dann zusätzlich unseren Mg-Vorrat aus und begünstigt damit wiederum das Viren-Wachstum…

Das schauen wir uns in Teil 3 nochmal genauer an:

Tipps und Anregungen im 3. Teil:

  • welche Nahrungsmittel Viren nähren
  • warum ausreichend Bewegung so wichtig ist
  • wie jeder sein Körper-Milieu verbessern (und für Viren unbewohnbar machen) kann

 

Doch wie versorgen wir uns denn am besten mit diesem elementaren Mineral?

Zahra Bergmann empfiehlt im 3. Teil unseres Gesprächs die Aufnahme von Magnesium über die Haut, z.B. durch regelmäßige Fußbäder mit Magnesiumchlorid. Bei Problemen mit den Zähnen darf gegurgelt werden, eine Aufnahme über die Haare oder ein Mundspray ist ebenfalls möglich (transdermale Therapie). Auf diese Weise lässt sich der Magnesium-Spiegel innerhalb einiger Monate regulieren, durch orale Einnahme kann das Jahre dauern. In den Apotheken erhältliches, synthetisches Magnesium verstopft jedoch die Nieren, weil es nicht bioverfügbar ist, das gibt sie zu bedenken. Gleichzeitig sollte auf Magnesium-Räuber wie Weißmehl, Weißzucker, weißen Reis und Stress verzichtet werden. Wichtig ist eine „artegerechte“ Ernährung ohne Milchprodukte und viel Bewegung, um den Lymphfluss anzuregen.

Schließlich gehen wir auch noch auf die Bedeutung der Erd- und Sonnenenergie ein, deren elementare Bedeutung für Organismus und Heilung inzwischen ebenfalls durch Studien belegt ist.

„…Die Natur ist immer klüger…“

Danke, Zahra, für dieses spannende und erkenntnisreiche Interview!

 

Zum Eigen-Therapie-Protokoll (Entgiftung & Ursachenauflösung zur Eigenanwendung)

 

Wer mehr über Zahra Bergmann erfahren möchte:
Webseite Wegwarte.eu