Sind Sprossen die bessere Medizin? Das Geheimnis der Mikronährstoffe

Interview mit der Ernährungswissenschaftlerin Iris Herting

Sprossen und Keimlinge sind – im wahrsten Sinne – in aller Munde. Lecker, frisch und Superfood. Ich persönlich habe mich bisher noch nicht mit der gebührenden Konsequenz an das Thema heran gewagt. Geht es dir auch so? Vielleicht liegt es ja daran, dass wir doch noch zu wenig über die kleinen Powerpflanzen wissen… Darum frage ich heute Iris Herting, M.Sc. Ernährungswissenschaftlerin und Produktentwicklerin beim Sprossen-Versandhandel Vitasprosse, was es denn genau auf sich hat und ob sich tatsächlich Supplemente durch Sprossen ersetzen lassen, wie vielfach behauptet wird – Sind Sprossen also die bessere Medizin?

Das alles lernst du im Video:

  • Warum Nährstoffmangel heute alltäglich ist und selbst bei bewusster und gesunder Ernährung auftritt
  • Warum die Verordnung von Nahrungsergänzungsmitteln langfristig scheitern muss
  • Worin das wahre Geheimnis angekeimter Pflanzennahrung liegt
  • Warum nicht nur ein Zuviel, sondern auch ein Zuwenig uns krank machen kann
  • Warum immer mehr junge Menschen zum Arzt oder Therapeuten gehen
  • Was den Unterschied ausmacht zwischen Getreide und Stärke aus angekeimten Samen
  • Wie DU ganz einfach ins handeln kommst und deine eigene Sprossenzucht beginnen kannst
  • was du dabei beachten solltest
  • wie du Sprossen lecker und einfach in deine alltägliche Ernährung integrieren kannst

Dich erwartet ein kurzweiliges und hoch informatives Interview. Es lohnt sich reinzuschauen:-)

Shownotes

Nährstoffmangel trotz gesunder Ernährung, Vitamin-Defizite trotz Supplementen, Ratlosigkeit trotz Informationsflut… Fragst auch du dich, was du im Strom der globalen Ernährungsempfehlungen denn eigentlich noch für deinen Körper tun kannst?

Ich habe heute das große Glück, eine Ernährungswissenschaftlerin zu diesen Themen  befragen zu dürfen, die nicht nur seit 4 Jahren in eigener Praxis zahlreiche Menschen – darunter auch viele Kinder – mit chronischen Krankheiten beratend unterstützt, sondern zudem als Produktentwicklerin und -beraterin für einen meiner Lieblings-Leckereien-Lieferanten arbeitet. Ich begrüße die Ernährungswissen-schaftlerin (M. Sc.) Iris Herting zu einem geballt informativen und unterhaltsamen Gespräch über Sprossen und den einfachsten Weg, diese in unseren Nahrungs-Alltag zu integrieren.

Sind Sprossen wirklich die bessere Medizin, und wie haben sie den Weg in dein Leben gefunden?

Iris ist in der Altmark aufgewachsen, einer stark landwirtschaftlich geprägten Region und dem ältesten Hanfanbaugebiet Deutschlands. Ihre Geschichte beginnt im Alter von 8 Jahren, als ihr Großvater an Lymphdrüsenkrebs erkrankt und ihre Mutter ihm, mithilfe von Büchern über Ernährung und Gesundheit, zur Heilung verhilft. Heute ist Iris 27 Jahre alt, ihr Opa lebt immer noch gesund, und die Umstellung wirkt weiter sich radikal auf die gesamte Familie aus. Iris wächst mit der Veränderung und wird vom introvertierten Kind zur leidenschaftlichen Forscherin über ein gesundes Leben und, vor allem, dessen Erhaltung. Sie studiert 5 Jahre lang Oecotrophologie und Ernährungswissenschaften und lernt ihren Mentor kennen, der sie mit dem Thema Sprossen vertraut macht. Danach ist nichts mehr wie vorher, denn all das Wissen über Gemüse & die Wirksamkeit von Vitaminen gewinnt plötzlich neue Klarheit und ungeahnte Bedeutung. Iris Herting beginnt, selbst an Sprossen zu forschen und diese empirisch in ihre Beratungsarbeit mit einzubeziehen. Die Begeisterung hält an, bis heute haben sie die kleinen Keimlinge nicht mehr losgelassen…

„…Ich habe selbst und am eigenen Leib erfahren, was das mit mir macht – dieser Salat, diese Frischkost – dass es einfach Lebensmittel gibt, die einen völlig verändern können…“

Theorie + Praxis = Erfahrungswissen

Sprossen kann man überall günstig bekommen: auf der eigenen Fensterbank, im Garten oder auch im Supermarkt. Doch das Leibgericht des Deutschen bleibt sein Schnitzel mit Pommes. Was findet sich darin überhaupt an Nährstoffen? Iris berichtet, dass die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung Teil ihres Studiums waren – und dass die Vertreter der Nahrungsmittelindustrie vielfach in deren Gremien sitzen – sie erinnert sich an den Schock, den ihr die gelernten Studien versetzt haben, aus denen hervorging, dass mindestens 50% der Deutschen heute nicht einmal ihren Nährstoffbedarf entsprechend diesen Empfehlungen decken. Denn Iris weiß, dass es mehr geben muss als den berühmten einen Apfel am Tag. Sie ruft auf, die ganze Vielfalt zu entdecken und vor allem die Herkunft unserer Nahrungsmittel zu hinterfragen. Denn auch Bio-Anbau ist heute vielfach bereits Raubbau und Monokultur, weil der Bedarf mit den Jahren auch hier stark angestiegen ist. Die Folge sind verordnete Pillen gegen den steigenden Mangel an Nährstoffen im Körper. Und Iris verteidigt die Methode der Ärzte, die bei Osteoporose zunächst Calcium in Verbindung mit Vitamin D verschreiben, denn der Ansatz sei ja richtig. Jedoch bringen chemisch-künstliche Konstrukte keine dauerhafte Besserung der Beschwerden, weil unsere Mikronährstoffe aus natürlichen Quellen kommen sollten. Der Körper benötigt die ursprüngliche Kombination von Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien, denn nur so kann er sie auch verstoffwechseln; in seiner ganzen Vielzahl an sekundären Pflanzenstoffen. Die Antwort auf dieses Dilemma sind Sprossen, behauptet Iris. Ich frage mich aber:

Warum sitzen all diese Stoffe ausgerechnet in Sprossen und Keimen?

Iris erklärt, dass die Pflanze im Stadium des wachsenden Keimlings ihre höchste Energie und Nährstoffdichte zusammenzieht, um eine starke Neu-Pflanze hervorzubringen. Viele Menschen meinen, man könne Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne auch ungekeimt verzehren, jedoch wird gerade im Prozess des Keimens die schützende Säure aus den Randschichten des Samens abgebaut, die ihn vor Fressfeinden schützt. Und da für unseren Nährstoffhaushalt nicht die rechnerische Zufuhr elementarer Stoffe zählt, sondern deren Aufnehmbarkeit durch den Darm, erklärt sich leicht, dass Sprossen auch bei kleiner Menge eine geballte Ladung an Kraft und Energie an uns abgeben, weil sie eben perfekt resorbierbar sind. So wurde beispielsweise in gekeimten Sonnenblumenkernen sogar Vitamin D nachgewiesen, ein weiterer Grund, Sprossen und Keimlinge in den täglichen Speiseplan einzubeziehen. Ich selbst erinnere mich an eine lange Reise bis zu der Erkenntnis, welch fatale Folgen langfristige Nährstoffmängel für die Gesundheit haben können. Iris Herting fügt hinzu, dass die Ursachen von Krankheiten auch nicht allein im Zuviel von negativen Einflüssen aus Ernährung, Umweltgiften und Stress liegen, sondern dass sich eben ein Zuwenig der guten Einflüsse hier dazu gesellt. Darum legt sie in ihrer Praxis auch viel Wert darauf, den Klienten nicht zu allererst alles wegzunehmen, was für die Menschen oft Gewohnheit und Esskultur bedeutet. Sie legt den Schwerpunkt stattdessen auf das Hinzufügen guter Lebensmittel. Iris sieht das größte Problem der Industrieländer im übermäßigen Verzehr von Getreide-, Milch- und anderen tierischen Produkten, sowie außerdem darin, dass wir Obst und Gemüse fast ausschließlich in erhitztem Zustand zu uns nehmen. Der dadurch entstehende Mangel an essentiellen Fettsäuren und Aminosäuren sowie das völlige Fehlen von Enzymen führt letztlich zu unspezifischen Symptomen wie Kopfweh, Müdigkeit, Hautproblemen usw. Diese sind oft die ersten Warnzeichen, als Vorboten chronischer Erkrankungen, und doch werden sie von den Menschen teilweise schon gar nicht mehr explizit wahrgenommen.

„…Es geht ja gar nicht darum, perfekte Werte auf dem Papier zu haben, sondern dass der Stoffwechsel richtig funktioniert…“

Funktioniert der Stoffwechsel nicht ausreichend, treten als erstes oft Darmprobleme auf, infolge der aussetzenden Puffermechanismen des Körpers. Aber auch Mineralstoffprobleme zeigen sich über die Haut, die Haare und das Bindegewebe. Nicht zuletzt können Organschäden durch Übersäuerung entstehen, weil die Nieren überlastet werden. Iris weiß, dass sich der Alltag ihrer Klienten oft in ihren Symptomen und der benötigten Therapie spiegelt. Selbst junge Menschen, die noch keine 30 Jahre alt sind, kommen mit angeblich unheilbaren Darmkrankheiten zu ihr, da ist der Leidensdruck schon enorm hoch. Und doch ist der Schritt in die Selbstverantwortung ein erster auf dem richtigen Weg. Laut Iris lassen sich die meisten Symptome bereits anhand des Speiseplans erklären, die Gewöhnung erschwert die Reaktionsfähigkeiten des Körpers und schwächt die Menschen in ihrem Willen, sich selbst zu befreien. Iris Herting will aufwecken. Herz-Kreislauf-Beschwerden, Depressionen, Burnout bis hin zu Krebsdiagnosen werden oft als genetische Grunddisposition dargestellt, jedoch lassen sich damit weder die steigende Häufigkeit chronischer Krankheiten in Deutschland und schon gar nicht die immer jünger werdenden Patienten erklären. Jugendliche Diabetes, Leaky Gut bei 2-Jährigen oder Knochenabbau bei Kindern, all das sind Symptome, die sich durch Fehlernährung abbilden lassen.

Sprossen und Stärke

Es handelt sich also um zwei elementare Punkte, zum einen die Alltagsgifte und zum anderen die Nährstoffmängel, an denen wir mithilfe der Sprossen ansetzen können. Da wir aber ja ohnehin auch zu viel Getreide zu uns nehmen, frage ich mich,…

…Wie ist das mit dem Stärke-Anteil, den Sprossen oft enthalten – ist das denn noch gesund?

Iris erklärt, dass die Getreide, die in Deutschland verkauft und verzehrt werden, zum größten Teil nicht gekeimt werden. Außerdem gibt es zwar eine Vielzahl von Getreidesorten, es befinden sich jedoch nur 2-3 Sorten in der Zucht, weil diese die höchsten Erträge versprechen. Die Folge ist eine massive Überzüchtung im Vergleich zum Getreide, das noch vor 30 Jahren angebaut wurde. Beim vielgeliebten und heiß diskutierten Weizen ist das Problem weniger der Kohlenhydrat-Gehalt, als vielmehr das Eiweiß (Gluten), das für Verstopfung sorgt. Dem Dinkel geht es da nicht wesentlich besser, auch er ist zu einer unnatürlichen Verzüchtung geworden, es gibt hier kaum noch Unterschiede. Hinzu kommen jeweils die Pflanzenschutzmittel (ein perfider Ausdruck, oder?!), die selbst im Bio-Anbau mittlerweile ein Problem sind. Ein Grund mehr, sich über die Sprossen zu freuen, meint Iris. Denn der Keimprozess verändert das Korn, besonders bei alten Sorten wie Emmer oder Kamut. Der Glutengehalt verringert sich, und das Getreide wird besser verdaulich. Iris erklärt diesen Umstand damit, dass auch in den Randschichten vom Getreide starke Säuren enthalten sind, die durch den Keimprozess deaktiviert werden. Das Gluten ist dann zwar mit dem Mikroskop noch nachweisbar, aber nur noch in Spuren, so dass es selbst für Zöliakie-Patienten besser verträglich wird. Dazu kommt das richtige Verhältnis von Ballaststoffen, das dem Körper eine bessere Verstoffwechselung ermöglicht. Wichtig ist und bleibt das ausgiebige Kauen, denn mit der Amylase hat die Natur uns den Schlüssel zur Stärkeverdauung ja bereits in den Mund (in den Speichel) gelegt…

„…Es ist einfach so, dass ein Getreidekorn ein sehr viel komplexeres Lebensmittel ist als zum Beispiel eine Hülsenfrucht oder eine Nuss, und da müssen wir einfach mit sehr viel mehr Liebe und Verdauungskraft ran gehen…“

All das schreit ja nach mehr Sprossen in meinem Leben! Nun möchte ich mehr in die Praxis gehen.

Dein Start ins Sprossenglück

Welche Sprossen kann man denn selbst ziehen, und wie?

Iris ermutigt weiter: Eigentlich kannst du aus allen Samen Sprossen ziehen, lediglich bei einigen Bohnensorten und Erbsen ist Vorsicht geboten. Der Phantasie und dem Geschmack sind ansonsten keine Grenzen gesetzt. Auch bei der Keimdauer punkten die kleinen Kraftpakete mit Flexibilität und Kreativität. Ob als ganz frische Keimlinge knackig im Salat, als Mini-Pflänzchen oder im Topf noch ein bisschen größer gezogen und als Grün geschnitten… Probieren geht hier klar und lecker übers Studieren! Iris zählt auf: Rote Beete, Gräser, Kichererbsen, und mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Besonders hebt sie die Braunhirse hervor, die im Keim ganz besonders nährstoffreich sind, denn Silicium, das es früher vorwiegend in Wurzelgemüsen gab, finden wir heute nur noch in der Braunhirse, die damit Haare, Haut und Bindegewebe stärkt. Ein weiteres Highlight sind für Iris die Brokkoli-Sprossen, die wegen ihrer Senföle und der damit verbundenen, tumorhemmenden Wirkung als wissenschaftlich belegte Kraftwerke gelten.

An dieser Stelle bricht Iris eine Lanze für die Schulmedizin, die sie in akuten Fällen für wichtig und unentbehrlich hält. Bei chronischen Leiden jedoch, so Iris, greifen wir doch lieber auf alles zurück, mit dem sich Nahrungsergänzungsmittel und jahrelange Medikation vermeiden lassen. Beginnen sollten wir dabei mit der liebevollen Hinterfragung unseres Lebensstils, mit Selbstverantwortung und sehr viel Achtsamkeit. Dazu gehören für Iris auch ein guter Schlaf, ein gesundes Wohlbefinden und die tägliche Frage: Was kann ich noch Gutes für mich tun? Und zwar auch dann, wenn es uns gerade gut geht, wenn alles noch KANN und nichts MUSS! Wenn sich eine chronische Erkrankung erst herausgebildet hat, liegen zumeist ein harter Weg und schwere Entscheidungen vor uns, die auch eine Ernährungsumstellung nicht blitzschnell zu beseitigen vermag.

Wie fange ich nun meine eigene Sprossenzucht an?

Es gibt natürlich jede Menge Anleitungen für die Sprossenzucht, Iris selbst hat auch eine entworfen, die du dir auf der Seite von Vitasprosse gern anschauen und runterladen kannst.

  • Für Anfänger eignet sich das klassische Sprossenglas.
  • Kleine Mengen Samen werden eingeweicht.
  • Nach Ablauf der Einweichzeit gießt man das Einweichwasser weg und
  • Deckt das Glas mit einem Sieb ab.
  • Das feuchte Milieu wird durch regelmäßiges Spülen aufrechterhalten.
  • Weitere Gefäße: Kresse-Igel oder Sieb (für größere oder schleimbildende Samen)

Zu beachten gilt:

  • Ausreichende Belüftung ist elementar zur Vorbeugung von Schimmel
  • Qualitativ hochwertiges (gefiltertes) Wasser
  • Keimfähiges Bio-Saatgut
  • Regelmäßiges, aber nicht zu häufiges Spülen

Der Keimprozess kann beliebig abgebrochen werden, die Sprossen und Keimlinge halten sich im Kühlschrank noch einige Tage. Die Geruchsprobe kann helfen, wenn du unsicher bist. Bei den Einweichzeiten gibt es Unterschiede, Hanfsamen mit harter Schale zum Beispiel benötigen ca. 12 Stunden Einweichzeit, Kürbiskerne haben eine weichere Schale und können bereits nach 6 Stunden abgegossen werden. Vorsicht ist vor allem im Sommer geboten, denn am besten gedeihen Sprossen bei einer Raumtemperatur um die 20°C.

Nun weiß ich aber von mir, dass ich nicht immer sehr konsequent mit der Sprossenzucht bin und nur phasenweise selbst keime, weil mir auch oft einfach die Ideen fehlen.

Welche Tipps hat Iris, wenn ich so viel wie möglich roh und gekeimt verzehren möchte?

Iris empfiehlt die Verwendung der Sprossen schon beim Frühstück, denn der Körper nimmt seine Nährstoffe bevorzugt am Vormittag auf. So kannst du dir beispielsweise dein eigenes Granola mit gekeimten Samen oder auch Pflanzenmilch aus Keimsaat herstellen, indem du Hanfsamen oder Buchweizen mit Wasser mixt. Weitere Einsatzmöglichkeiten für Sprossen sind Salate, Currys und viele andere Kreationen.

Am haltbarsten sind Sprossen, wenn sie im Anschluss getrocknet werden, dann können sie sogar zu Teig, Brot und Kräckern verarbeitet werden. Das Ergebnis sind knusperig-gekeimte Lebensmittel und Knabbereien für jede Gelegenheit, doch dieser Prozess ist für zuhause sehr aufwendig. Das lenkt unser Gespräch auf das Start-Up-Unternehmen, für das Iris auf ihrem zweiten Standbein arbeitet. Vitasprosse ist ein Versandhandel, in dem man genau diese Leckereien, gekeimt und in Rohkostqualität, bestellen kann. Diese Möglichkeit spart Zeit und Arbeit und erhöht die Lebenserwartung deiner Keimspeisen. Iris stellt uns einige Produkte vor und lädt dich ein, sie auch auszuprobieren. Für deine Erstbestellung bekommst du 5% Rabatt, wenn du den Gutschein-Code „Grün und Gesund“ bei deiner Bestellung angibst.

Zu guter Letzt empfiehlt Iris, bereits morgens mit gekeimten Samen in den Tag zu starten, um die Verdauungstätigkeit anzuregen. Der Körper erfährt beim Verzehr von Sprossen und Keimlingen eine ganz andere Art der Sättigung, auf zellulärer Ebene. Das hilft bei der Überwindung von Heißhunger, Süchten und Gelüsten.

 

„…Bei aller Theorie und Praxis ist doch die Freude an einem gesunden Körper das Schönste, was man erwarten kann…“

Ich bin begeistert von diesem hoch informativen und spannenden Interview! Danke, Iris Herting, für Deine Bereitschaft und Deine Arbeit!

Glutenfreie Vitalkost von Vitasprosse

Vitasprosse bietet ausgewählte, geschmackvolle und gesunde Lebensmittel an. Von glutenfreien Nudel- und Brotsorten, über Mehle, Öle und alles was man in der eigenen Küche braucht bis hin zur Königsklasse der Lebensmittel, der Rohkost.

In ihrer Manufaktur werden aus den hochwertigsten Rohstoffen aus biologischem Anbau einzigartige Produkte hergestellt. Vollwertige glutenfreie Rohkost-Brote, rohe Knäcke und Kräcker, Süßigkeiten für jeden Geschmack und vieles mehr. Alle von Vitasprosse hergestellten Lebensmittel haben durch ihre hohe Dichte an Mineralstoffen, Vitaminen und anderen essentiellen Stoffen einen hohen ernährungsphysiologischen Wert für Deine Gesundheit. Sie schenken Dir einen optimalen Stoffwechsel, Wohlbefinden und Vitalität. Vitasprosse verzichtet auf Kristallzuckerarten, Zusatzstoffe, Produkte aus tierischem Ursprung und Gluten.

 

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Kommentare (6 Kommentare bis jetzt)

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  1. Marion Kaufmann
    1 Monat ago

    Lieber Andreas,
    ich habe bei der Darmreinigung mit Florian und Dir getrocknete angekeimte Sonnenblumenkerne bei Vitasprosse bestellt. Total lecker……..aber dann bin ich auf die Idee gekommen, die getrockneten Keime, die ja unter 40 C getrocknet sein sollen, nochmals einzuweichen……puh…..eine total braune Brühe, nichts mit weiterkeimen, also tot !!!!
    Kann mir das mal einer erklären?
    Du kannst die Mail auch gerne an Vitasprosse weiterleiten.
    Ganz liebe Grüße aus Solingen :-))
    Marion


  2. Michael Kriegsheim
    1 Monat ago

    Danke Andreas!

    War sehr aufschußreich! Weiter so!!!

    Gruß Michael


  3. Brigitte Bolz
    1 Monat ago

    Super, ich werde auch wieder keimen. Gern nehme ich auch Buchweizen und Leinsaat mit Kräutern als Brot, das ich dann bei41C trockne.


  4. Angela Rohr
    1 Monat ago

    Hallo Andreas
    Danke für diese spannende Interview.
    Leider zeigt mein Handy den Link für die Anleitung nicht an aber mein Handy spinnt.
    Bitte schicken Danke Angela


  5. Ernest Pauritsch
    1 Monat ago

    Hallo Andreas,
    ein sehr informatives Interview und wertvolle Tipps von Iris!
    Was in diesem Zusammenhang noch erwähnenswert wäre, sind Getreidegräser die bei der Ernte, vor der Schoßphase, ein ähnliches Nährstoffprofil aufweisen. Also höchste Nährstoffdichte und höchsten Enzymgehalt. Rohe Keime und Sprossen sind roh natürlich am wertvollsten, bei getrockneten auf die Trocknungstemperatur achten. Je niedriger und schonender desto besser.
    Herzliche Grüße
    Ernest


  6. Andreas Paffrath
    1 Monat ago

    Liebe Marion,

    vielen Dank für deine Anfrage. Ein gekeimtes, getrocknetes Korn kann leider nie „weiterkeimen“. Jedes Korn kann nur einmal zu wachsen gebracht werden.Wird der Keimprozess- zum Beispiel durch das Trocknen gestoppt, ist auch die Möglichkeit des Weiterkeimens gestoppt. Wenn dann das Korn dann wieder eingeweicht wird, spülen wir nur wertvolle Inhalte hinaus und lassen das Korn verderben. In der Natur würde dies genauso passieren. Selbst keimen und wachsen lassen sollte daher nur mit keimfähigen Saaten erfolgen.
    Wir müssen uns also vor dem Keimen entscheiden, wie wir die Sprossen gern genießen möchten, frisch mit sehr kleinem Keimling, grün oder knusprig bei nur 40 Grad zurückgetrocknet. In jedem Fall steckt in der Sprosse komprimierte Energie, die uns einfach gut tut.
    Liebe Grüße, Andreas