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Grüne Smoothies und der »böse« Fruchtzucker – Interview mit Roman Firnkranz 

 14 April 2016

Andreas Paffrath

Roman Firnkranz ist zertifizierter Ernährungstrainer, unterstützt Menschen beim Abnehmen und Entgiften mit Grünen Smoothies - und ist seit 2016 Buchautor.
Meine Grünen Smoothies - Mit mehr Energie und Wohlbefinden durch den Alltag.

Seit unserem letzten Interview mit ihm im Rahmen des "Grünen Smoothie Kongresses" ist bei ihm eine Menge passiert! Darum freue ich mich heute, Roman noch einmal zu interviewen.

Unser Thema heute soll der Fruchtzucker sein, warum er im Grünen Smoothie oftmals als so gefährlich eingestuft wird, und wie wir diese leckere Falle am besten umgehen können. Roman liefert wissenschaftlich belegte Erklärungen und einfache Lösungen. Auf geht's!

Weitere Fragen, die ich Roman im Interview stelle:

  • Worum geht es in deinem Buch? Was unterscheidet es von anderen Smoothie- Büchern am Markt?
  • Was tun bei Heißhunger bzw. ausbleibender Sättigung nach dem Trinken von Grünen Smoothies?
  • Werden durch das Mixen der Grünen Smoothies im Hochleistungsmixer wirklich mehr Nährstoffe freigesetzt?
  • Wie lange sollte man den grünen Smoothie kauen? (Roman vertritt hier eine besondere Meinung)

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Wer mehr über Roman erfahren möchte findet auf seinem Blog Gruene-Smoothies.info jede Menge gute Infos rund um die grünen Smoothies!


Experte

Roman Firnkranz


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  1. Vielen Dank für das interessante Interview euch Beiden!!!
    Schön auch mal kritisch hinterfragende Gedanken & realistischere Einschätzungen u.a. zu Vorteil von Mixerpower zu hören! Ich mache mir auch schon länger Gedanken um Mixergeschwindigkeit und was das wirklich bewirkt.
    Meine Smoothies etc mache ich mit dem Vitamix 750 und liebe die cremige Konsistenz im Mund. Es ist ein so viel genießerischeres Gefühl im Mund als bei der Zubereitung mit dem Thermomix (wie ich es zuerst ausprobiert hatte). Allerdings frage ich mich auch, ob wirklich mehr Pflanzenzellen geöffnet sind und wenn ja, ob das überhaupt gut ist, denn vielleicht zerstört es ja nicht nur die Zellwand, sondern auch Zellbestandteile???
    Auch nehme ich ab & zu einen selbst gemachten veganen Joghurt oder Kefir als Smoothiezutat dazu. Ich weiß, dass es dazu geteilte Meinungen gibt, aber mir schmeckt es manchmal einfach gut & die Bakterien sind ja auch gut für die Darmflora. Nun möchte ich die Zellwände der Joghurtbakterien durch Mixen im Vitamix natürlich nicht öffnen, da sie ja lebendig im Darm ankommen sollten. Gibt es dazu Erkenntnisse, ob auch die Bakterienzellwände aufgebrochen werden oder bis zu welcher Geschwindigkeit nicht??? Glg, Beate

  2. Hallo Beate, danke für Dein liebes Feedback!
    Eine interessante Frage! Erkenntnisse sind mir dazu leider keine bekanng. Aber wie Du schon richtig sagst, gehört der Joghurt auch nicht in den grünen Smoothie 😉
    Wenn Du unbedingt mit Joghurt mixen und sicher gehen möchtest, dass die Bakterien nach dem Mixen noch lebendig sind, wäre mein Vorschlag:
    Mixe Deinen Smoothie fertig. Gib den Joghurt dann als letzte Zutat hinzuzu und mische den Joghurt einfach bei niedriger Umdrehungszahl unter.
    Liebe Grüße, Andreas

  3. wie schaut es mit dem Lykopin aus Tomaten? die gängige Meinung ist, dass lange Hitzeeinwirkung das Lykopin erst bioverfügbar macht. Gibt es Erkenntnisse, ob das Hochleistungsmixen hier gleiche Dienste wie das Köcheln leistet?

  4. @Susanne: Ich glaube nicht daran, dass wir durch die völlig unnatürliche Behandlung eines natürlichen (vorausgesetzt, du hast eine strauchgereifte Tomate vor dir, also keine gekaufte) Lebensmittels nebst Zerstörung einer Menge Inhaltsstoffe und Erhöhung eines einzelnen Stoffes etwas Gutes erreichen.
    Siehe hierzu auch, was Brian Clement meint: https://www.youtube-nocookie.com/watch?v=V3CH6SnnMFE

  5. Mich würde interessieren, inwieweit die kleingehackte Zellulose („Ballaststoffe“) in dieser unnatürlich kleinen Form noch wertvoll ist, also eine Putzwirkung im Darm hat.

    Unsere Erfahrung: Die Stuhlkonsistenz mit natürlichem Verzehr (=Essen) von Wildkräutern ist wesentlich besser als die nach Verzehr in Smoothieform.
    Der Vorteil an den Smoothies ist die größere Menge an verzehrten Wildkräutern pro Zeit im Vergleich zum Grasen, besonders bei den vielbeschäftigen unbeschulten Kindern.

    Die Tendenz geht aber bei uns weg vom Smoothie mit viel Grün. Vielmehr gibt es einige der frisch geplückten Kräuter (bzw. im Winter gekauften Grün) und geernteten Sprossen als Vorspeise zu essen.
    Danach den Smoothie, in dem nur wenig Grün eingemixt ist, aber nach dem Mixen eine große Portion grünen Safts eingemischt wurde aus Weizengras, Sonnenblumen- und Erbsensprossen sowie Wildkräutern.

    So haben wir auch viel von der „Essenz“ der Pflanzen in kürzerer Zeit, aber weniger von dem zerstörten Zellstoff.

    Inzwischen schmeckt einem Teil der Familie das Saft-Smoothiegemisch tatsächlich ohne jedes Obst. Notfalls hilft ein Spritzer Stevia Fluid.
    Julia trinkt ihren rein „Grün“.

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