Warum du Grüne Smoothies immer selbst machen solltest - Interview mit Ralf Brosius

Mit Ralf Brosius habe ich heute einen Gesprächspartner, der schon sehr lange dabei ist und immer noch viele neue, wertvolle Informationen mitbringt. 2006 bekam er die Diagnose Lungenkrebs, eine schulmedizinische Therapie lehnte Ralf Brosius ab. Stattdessen trinkt er seitdem täglich Grüne Smoothies. Heute ist er gesund, vital und ein bekanntes Gesicht in der Rohkost-Szene. 2009 war es Ralf Brosius, der als Erster im Deutschen Fernsehen einen Grünen Smoothie zubereitete. Mich interessiert, was er von industriell gefertigten Smoothie-Mixturen hält…

Das alles lernst Du im Interview mit Ralf Brosius:

  • Warum sind grüne Smoothies nicht zwingend gesund?
  • Warum solltest Du grüne Smoothies unbedingt selber machen?
  • Warum ist eine chlorophyllreiche Ernährung die Basis für (D)ein vitales Leben?
  • Welche Zutaten und Wildkräuter eignen sich für einen grünen Smoothie?
  • Welchen Mixer kann der Profi für die Zubereitung eines grünen Smoothies empfehlen?

Die Shownotes zum Video

Wie nimmt Ralf Brosius die aktuellen Entwicklungen wahr?

Dass Grüne Smoothies in den letzten Jahren einen wahren Eroberungszug um die Welt angetreten haben, lässt sich an vielen Indikatoren ablesen: Die Theke im Buchladen, die stetig wachsende Fan-Gemeinde und nicht zuletzt die Regale im Supermarkt, ob BIO oder nicht… „in kleinen Schritten, sehr subtil (natürlich auch über die Medien und das Marketing) in manipulierter Form“ – nutzt die Industrie die Mechanismen unserer modernen Gesellschaft, um uns Gesundheit zu suggerieren, indem sie uns gefärbte Fläschchen mit scheinbar vitalem Inhalt präsentiert, die Palette reicht von Tiefkühl-Smoothies bis zu pasteurisierten (auf 150°C erhitzte) „Powerdrinks“.

„…genau diese Bequemlichkeit war schon immer unsere Schwachstelle. Als die Industrie begonnen hat, sich um unsere Ernährung zu kümmern, damit wir mehr Zeit haben, um arbeiten zu gehen…“

Doch was dürfen wir als Verbraucher von diesen Angeboten erwarten? Ein kurzer Blick auf die Nährstoffliste am Etikett genügt: Es finden sich keine Vitalstoffe im Fertig-Smoothie, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass diese „aus lebensmittel-hygienischen Gründen“ ultrahoch erhitzt und damit die gesundheitsfördernden, wesentlichen Bestandteile der Pflanzen abgetötet werden. Dabei kommt es doch, so Brosius, eben auf das Chlorophyll und die vielen weiteren, wertvollen Pflanzen-Nährstoffe an, wenn wir einen gesunden Smoothie trinken. Diese werden nur im rohen Zustand auch wirksam. Ralf Brosius hält an dieser Stelle einen Korb mit möglichen, saisonalen und regionalen Zutaten in die Kamera, so dass mir das Wasser im Mund zusammenläuft 😊

So eignen sich beispielsweise Blattgemüse wie Mangold, Spinat, Grünkohl oder Rucola u.v.m. und bilden in der Kombination mit Obst eine Variantenvielfalt, die ihresgleichen sucht. So weist Ralf darauf hin, dass Du mit einem selbst gemachten Smoothie nicht nur die Menge und Konsistenz Deines Gesundheits-Getränks selbst bestimmst, sondern dass Du auch die Kontrolle über dessen Inhalte und Deine eigenen, bevorzugten Geschmacks-Kombinationen zurückgewinnst!

Was kostet denn so ein Grüner Smoothie im Vergleich zum Supermarkt-Fläschchen?

Wenn wir auf die Kosten kommen wollen, scheut so mancher die Ausgabe für einen hochwertigen Mixer. Ralf und ich sind uns einig, dass für den Einstieg zunächst keine große Investition nötig ist. Um festzustellen, ob Du der Typ Mensch bist, der sich morgens rituell seinen Smoothie mixt anstatt sich Brötchen und Kaffee zu servieren, lässt sich auf jeden Fall mit einem kleinen, günstigen Mixer beginnen. Der Einsteiger arbeitet dann vor allem mit weniger und weicheren Zutaten, die vorher ausreichend klein geschnitten werden. Doch langfristig werden die Ansprüche an die Qualität steigen – dann lohnt sich die Investition aus vielerlei Gründen. Zum einen pürieren und spalten nur Hochleistungsmixer das Gemüse bis auf die Zellulose auf und setzen somit die meisten der wertvollen Phyto-Nährstoffe frei. Zum anderen können die Zellen im Körper die so verarbeiteten Inhaltsstoffe schnell und effektiv nutzen, die Energie verwerten und direkt ins Blut aufnehmen. Das sieht man nicht nur, das schmeckt und spürt man auch. Außerdem würde dieselbe Menge eines qualitativ vergleichbaren Smoothies im Bio-Laden und frisch etwa 10 EUR kosten; eine Überlegung also, die sich auf Dauer schnell rechnet!

Ralfs besondere Sympathie gilt den Gänseblümchen, und er erzählt er die Geschichte seines Heilungsweges. In diesem Kontext stellt er seinen selbst entwickelten Mixer vor, den Revoblend, und Du erfährst, was das alles mit Gänseblümchen zu tun hat. Der Umstieg auf den neuen Mixer brachte auch immer weniger Obst und Süßanteil in seine Smoothies, und er schildert die Auswirkungen auf seine Sehstärke, Lebensenergie und sein mentales Wachstum in dieser Zeit. Besonders aber die Wildkräuter sind es, welche den entscheidenden Gesundheitsvorteil bringen, denn sie sind an Inhaltsstoffen unübertroffen und wachsen zudem kostenlos auf nahezu jeder Wiese. Für diejenigen, die mit dem Thema Grüne Smoothies noch weniger gut vertraut sind, empfehlen sich zunächst Petersilie und andere bekannte Küchenkräuter. Wenn ich nun aber weitergehen will?…

Was empfiehlt Ralf Brosius einem Einsteiger auf dem Weg zu Wildkräuter-Smoothies?

Es gibt inzwischen unzählige Bücher, in denen Du Dich mit der Qualität, den Merkmalen und vielen Sammeltipps vertraut machen kannst. Wer lieber praktisch lernt, besucht einen Wildkräuterkurs oder nimmt an einer Kräuterwanderung teil. Ralf Brosius hat ebenfalls bereits ein eigenes Buch zum Thema geschrieben und beschreibt im Interview auszugsweise die „High 5“ der wichtigsten und einfachsten Wildkräuter, die es nahezu immer und überall zu finden gibt, während Du andere Kräuter nur zu bestimmten Jahreszeiten sammeln kannst. Ralf gibt Tipps, wie wichtig, besonders zu Anfang, die Dosierung ist, sowohl wegen des Geschmacks als auch im Hinblick auf den individuellen Entgiftungsfaktor jedes Einzelnen. Besonders in diesem Bereich lässt sich viel probieren, experimentieren und neu entdecken. Was ich mich aber jetzt noch frage:

Was kann Ralf uns für Insider- Tipps zu Rezepten und Zutaten mitgeben?

Du solltest seiner Phantasie zunächst freien Lauf lassen, mit Konsistenzen und Geschmacks-Nuancen spielen – trial and error heisst das Motto. Zusammen mit dem Lieblingsobst, das möglichst saisonal und regional sein sollte und möglichst aus alten Sorten bestehen sollte, da die überzüchteten Hybriden überwiegend auf Fruchtzucker-Gehalt produziert werden und ernährungstechnisch weniger Sinn ergeben. Anfangs darf der Fruchtzucker natürlich noch individuell eingestellt sein, sollte aber – um gesundheitsfördernde Fortschritte zu machen – schrittweise reduziert werden. Und Du wirst sehen: mit dem Genuss von Wildkräuter-Smoothies geht nicht nur ein Entgiftungsprozess, sondern auch der Wandel des eigenen Geschmackssinnes einher. Das Getränk wird auf Dauer sättigender sein, und andere Vorlieben werden sich ganz von allein verändern.

Ralf Brosius hat mit Entgiftung, Ernährungsumstellung und viel Chlorophyll sein Leben zurückerobert. Im Video teilt er sein Wissen und seine Leidenschaft für ein Thema, dessen Wert weltweit wächst. Denn echte Zellnahrung durch selbst gemachte, Grüne Smoothies schenkt uns Energie, Geschmack und ein völlig neues Körpergefühl!

Danke für dieses wertvolle Interview, Ralf!

 

Ebenfalls im Interview erwähnt:

Das erste Interview von mir mit Ralf Brosius


Weitere Informationen über Ralf Brosius findest Du auf:

www.ralf-brosius.de/

Ein herzliches Dankeschön an Ralf Brosius für das interessante Interview!