25. Februar 2024

Hildegard von Bingen & Migräne: Diese Heilpflanzen nutzte sie

Hildegard von Bingen lebte im 12. Jahrhundert als Äbtissin und Expertin für Naturheilkunde. Teil ihrer Lehre sind auch Heilpflanzen, mit denen man Migräne und Kopfschmerz ganzheitlich behandeln kann. Dabei stand die Linderung von Beschwerden durch natürliche Heilkunde im Vordergrund. Wer unter chronischen Kopfschmerzen leidet, weiß, wie sehr diese die Lebensqualität einschränken. Deshalb haben wir in diesem Artikel alles Wichtige über die besten Heilmittel nach Hildegard von Bingen bei Migräne für dich zusammengefasst.

Wie Hildegard von Bingen Migräne und Kopfschmerzen mit Heilpflanzen vertrieb

Die Heilige Hildegard erkannte damals, dass Menschen ihren Schmerzen oft hilflos ausgeliefert sind. Besonders groß ist der Leidensdruck, wenn nicht einfach nur der Kopf schmerzt, sondern Symptome wie eine Aura hinzukommen oder die Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Die Suche nach natürlichen Heilmitteln war ihr sehr wichtig. Auch sie selbst litt unter migräneartigen Kopfschmerzen, die sie typischerweise nach jeder Vision heimsuchten. Ihre Erkenntnisse fasste sie in der Causae et curae zusammen. Ist das Wohlbefinden gestört, sollen verschiedene Mittel helfen: Darunter Umschläge und Salben mit Bärwurz, Aloe, Myrrhe, Bockshornklee, Mohnöl und Rinde von Weide oder Kiefer.

Erstmals entstand damals die Annahme, dass die Darmflora für chronische Kopfschmerzen verantwortlich sei. Möchtest du mehr über den Zusammenhang von Darmgesundheit und Migräneleiden erfahren, empfehlen wir dir unser Interview mit Albert Hesse: Migräne: Dein Darm ist schuld!

Hildegard von Bingens Rezept gegen Migräne: Die Birnhonig-Kur mit Bärwurz

Nicht nur bei Migräne geht es darum, die Ursachen zu erkennen und zu behandeln, statt nur die Symptome. Dabei spielen die Entgiftung über die Leber und die Entsäuerung des Körpers eine wichtige Rolle. Die bekannte Birnhonig-Kur mit Bärwurz nach Hildegard von Bingen dient vorrangig dazu, den Darm zu reinigen und die Abwehrkräfte zu stärken. In der Folge soll es zu einer Reduzierung chronischer Beschwerden bei Kopfschmerzen kommen – oder, in den Worten Hildegards: Eine Kur, die „Migräne vertreibt und die Dämpfigkeit reduziert“.

Du kannst Bärwurz-Birnhonig-Kur selbst herstellen – mit diesen Zutaten:

  • 1 kg Birnen in Bio-Qualität
  • 7 EL regionaler Bio-Honig
  • 70 g Bärwurz-Birnhonig Gewürzmischung 

Zunächst halbiere die Birnen, befreie sie vom Kernhaus und koche sie auf. Zerstampfe sie hinterher zu Mus und gib den Honig dazu. Dann kannst du die Würzmischung einrühren oder selbst Zutaten mischen. Verwende für deine Kur am besten Galgantwurzel, Süßholz, Pfefferkraut und natürlich Bärwurz. Letzterer sollte keinesfalls fehlen, denn er ist auch ein wichtiger Bestandteil der natürlichen Leberkur.

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Gib alles in ein verschließbares Gefäß. Damit die Kur ihre volle Wirkung entfalten kann, solltest du sie rund 3 bis 4 Wochen lang täglich 3-Mal anwenden:

  1. 1 TL morgens auf nüchternen Magen
  2. 2 TL nach dem Mittagessen
  3. 3 TL abends vor dem Zubettgehen

Es ist sinnvoll, diese Entgiftungskur alle ein, zwei Jahre zu wiederholen. Bei bekanntem Migräneleiden darfst du die Einnahme-Prozedur auch ohne Pause zweimal hintereinander durchführen. Um den Effekt zu verstärken, kannst du zusätzliche Detox-Maßnahmen in deinen Alltag integrieren. Greife dazu gerne auf unsere Erfahrungen mit dem Ölziehen zurück.

Bauch mit Herz

Ist die Birnhonig-Kur mit Bärwurz wissenschaftlich anerkannt? 

Hildegard von Bingen nennt die Darmsanierung mit ihrer Kur „wertvoller als Gold“. Doch was meint die moderne Wissenschaft dazu? Das Universalmittel zur Entgiftung enthält wertvolle Bitterstoffe. Wissenschaftlichen Studien zufolge tragen diese zur Bekämpfung von Übersäuerung bei. So stärkt die Kur die Darmflora, und kann dadurch chronische Kopfschmerzen und Migräne reduzieren, denn es gibt Belege dafür, dass eine geschwächte Darmflora schwere Kopfschmerzen begünstigen kann. Darauf weist auch Migräneliga e.V. hin. Im Umkehrschluss trägt die Reinigung von Galle und Darm zu einer Besserung der Symptomatik sowie zur Vorbeugung bei. Weitere praktische Tipps rund um die Darmgesundheit findest du in unserem Artikel Darmsanierung: 8 ganzheitliche Wege.

Häufig gestellte Fragen zur Behandlung von Migräne durch Hildegard von Bingen und Naturheilkunde

Was hilft bei Migräne in der Naturheilkunde?

In der Naturheilkunde gibt es einige Kräuter, die gegen Migräne helfen. Möchte man den Symptomen entgegenwirken, bieten sich spannungslösende Heilpflanzen zum Auftragen an. Besonders beliebt sind dabei Pfefferminzöl, Kältebehandlung und die Birnhonig-Kur mit Bärwurz nach Hildegard von Bingen. Wenn jemand unter Kopfschmerzen oder unter Migräne leidet, kann er dieses Naturheilmittel 3 Wochen lang 3x täglich anwenden. Es stärkt die Darmflora und bietet beste Voraussetzungen für langfristige Abhilfe. Außerdem ist es ratsam, die Ernährung dauerhaft umzustellen oder Fastenkuren einzubauen, um den Darm zu stärken. In unserem Artikel über Basenfasten kannst du praktische Tipps zum Thema sammeln.

Kann ein Heilpraktiker bei Migräne helfen?

Ein Heilpraktiker mit ganzheitlichem Ansatz kann bei Migräne helfen. Es ist wichtig, zu berücksichtigen, dass Schmerzen Symptome sind, die man nicht einfach nur lindern sollte, sondern deren Ursprung es zu identifizieren gilt. Heilpraktiker stützen sich bei der Behandlung von Migränekopfschmerz gerne auf die Lehre der Hildegard von Bingen – einer Expertin für Naturheilkunde. 

Was massieren bei Migräne?

Bei Migräneschmerzen kannst du deinen Kopf massieren. Das löst die Anspannung und sorgt dafür, dass der Schub erträglicher wird. Damit die Massage wirkt, ist die richtige Technik entscheidend. Möchtest du Kopfschmerzen durch Massage lösen, musst du Akupressurpunkte am Kopf stimulieren. Diese sitzen z.B. oberhalb der Augenbrauen an den Schläfen. Meist reicht es aus, kreisende Bewegungen mit leichter Druckausübung um die Schläfen herum durchzuführen. Verwende am besten Zeige- und Mittelfinger, damit die Anti-Migräne-Massage krampflösend wirken kann.

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