20. Januar 2024

Gemüse fermentieren: Rezepte PDF zum Download (kostenfrei!)

Die Fermentation von Gemüse ist eine wunderbare Möglichkeit, Lebensmittel haltbar zu machen und gesunde Inhaltsstoffe freizusetzen. Wenn du Gemüse fermentieren möchtest, solltest du dabei aber einige Dinge beachten.

Du bist noch neu in der Welt der Fermentation? Dann solltest du am Anfang Rezepte für Anfänger verwenden. So kannst du sichere und gesunde Lebensmittel herstellen - mit vielen gesunden Mikroorganismen.

In diesem Artikel erfährst du alles, was du zu diesem Thema wissen musst. Außerdem hast du hier die Möglichkeit, unser kostenloses "Gemüse fermentieren: Rezepte"-PDF herunterzuladen.

Gemüse fermentieren:

7 leckere & einfache Rezepte

Sichere Dir jetzt die 7 besten Rezepte zum Fermentieren von Gemüse als Download in Dein E-Mail Postfach:

Gemüse fermentieren: Rezepte (PDF) jetzt herunterladen 

Wenn du möchtest, dass deine fermentierten Lebensmittel möglichst viele Mikroben beinhalten, nicht zu sauer schmecken, aber auch nicht verderben, ist das richtige Vorgehen das A und O. In unseren Rezepten erfährst du, welche Zutaten du benötigst, mit welchem Gefäß der Prozess gelingt und was du beachten musst. 

Mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Fermentieren kannst du deine Gartenernte mehrere Monate lang haltbar machen und gesundheitlich profitieren. Fermente sind nämlich richtig gut für die Darmflora. Hier findest du noch mehr Tipps, um deine Darmgesundheit zu verbessern.

Du hast Lust, deine liebste Gemüsesorte und leckere Gewürze in ein echtes Superfood zu verwandeln? Ganze 7 tolle Rezepte warten in unserer Download-PDF auf dich - natürlich völlig kostenlos.

Lade dir jetzt die Rezepte herunter!

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Fermentierte Lebensmittel selbst herstellen: Die 7 besten Rezepte für fermentiertes Gemüse 

Du möchtest fermentierte Lebensmittel selbst herstellen? Diese 7 Rezepte sind besonders lecker: 

  • Fermentierte Tomaten für heiße Sommertage

  • Veganes Kimchi für die Darmgesundheit

  • Blumenkohl fermentieren als leckere Beilage

  • Weißkohl fermentieren für Sauerkraut - der Klassiker

  • Eingelegte Zwiebeln als Salat-Topping

  • Fermentierter Kürbis für den goldenen Herbst

  • Ingwer einlegen für die Erkältungszeit

Alle 7 Rezepte findest du in unserer kostenfreien "Gemüse fermentieren: Rezepte"-PDF. Lade sie dir jetzt kostenfrei herunter!

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Kostprobe aus unserer PDF: Unser Lieblingsrezept - eingelegte Zwiebeln als feines Topping 

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Das Fermentieren lässt Lebensmittel haltbarer werden und setzt wertvolle Probiotika frei. Sicherlich weißt du, wie gesund Joghurt, Sauerkraut & Co für den Darm sind.

Fermentiertes kannst du auch im Supermarkt kaufen, doch: Selbstgemachtes schmeckt einfach tausendmal besser. Dabei weiß man immer ganz genau, was drinnen steckt. Auch du kannst wertvolle Essig- und Milchsäurebakterien selbst herstellen. Dabei musst du keine Angst vor Schimmel haben, denn wir erklären dir, was du beachten musst.

Damit du einen Eindruck davon erhältst, wie einfach das Verfahren tatsächlich ist, möchten wir dir hier eines unserer liebsten Fermentations-Rezepte vorstellen: eingelegte Zwiebeln. 

Zutaten für eingelegte Zwiebeln: 

  • 400 - 500 g rote Zwiebeln

  • 1/2TL Pfefferkörner

  • 1/2TL Senfkörner

  • 250ml Wasser

  • 7,5 g Salz

  • 2 Nelken

  • 2 Lorbeerblätter

  • 4 Wacholderbeeren

  • 1 Gefäß (z.B. ein großes Weck Glas)

  • Fermentiergewicht

Zubereitung: 

  1. Achte darauf, dass Untergrund und Gefäß hygienisch sauber sind.

  2. Stele dir Salzlake (3%-ig) her: Löse dazu 7,5 g Salz in 250ml Wasser auf.

  3. Gib alle Gewürze in dein Einmachglas.

  4. Schäle die Zwiebeln, schneide sie in kleine Stücke und gib diese ins Glas.

  5. Gieße nun die Salzlake über die Zwiebeln: Achte dabei darauf, alles zu bedecken und oben 2 bis 3 cm Platz zu lassen, damit die Gase aufsteigen können.

  6. Platziere ein Fermentiergewicht auf den Zwiebeln. (wenn du keins zur Hand hast, lies hier nach, wie du Fermentiergewichte selber machen kannst). 

  7. Verschließe das Einmachglas mit dem Schraubverschluss. 

  8. Lass das Gemüse 5 bis 7 Tage bei Zimmertemperatur fermentieren.

  9. Stelle das Glas dann für 2 bis 5 Wochen in den Kühlschrank und probiere gelegentlich.

  10. Zeit zu genießen: Gib dein Ferment auf einen leckeren Burger oder Salat.

Eingelegte Zwiebeln kannst du als leckeres Topping für Salate oder Burger verwenden. Sie schmecken nicht nur super, sondern versorgen deinen Körper mit hochwertigem Zellsaft, der dein Immunsystem stärken kann. 

Darauf musst du beim Fermentieren von Gemüse achten: 7 Tipps

Mit den richtigen Tipps und Tricks ist das Verfahren kein Hexenwerk. Das Gemüse liegt dabei im eigenen Saft. Die Salzlake sorgt dafür, dass dieser austritt und macht das Gemüse haltbar.

Diesen Effekt kennst du vielleicht vom Pökeln. Gleichzeitig regt es die Essig- oder Milchsäuregärung an, was ein fermentiertes Lebensmittel besonders gesund macht.

Diese Tipps helfen dir, die Welt der Fermentation angstfrei kennenzulernen:

  1. Sind Arbeitsfläche und Einmachglas hygienisch sauber, lauert keine Schimmelgefahr.

  2. Verwende ein passendes Glas mit Schraubverschluss.

  3. Je länger die Fermentationszeit andauert, desto saurer wird dein Gemüse.

  4. Für 1 kg Gemüse solltest du 3 bis 4 große Einmachgläser zur Hand haben.

  5. Achte darauf, dass alles Gemüse im Glas mit Flüssigkeit bedeckt ist, damit kein Sauerstoff den Prozess stört und zu Schimmel führt.

  6. Verwende Gewürze und Kräuter, um eine echte Geschmacksexplosion zu erleben.

  7. Stelle das Einmachglas während der Fermentation auf einen Teller, damit von Gasen aufgetriebene Flüssigkeit aufgefangen wird. 

Tipp: Lerne Fermentieren - die besten Rezepte für Anfänger 

Die Einstieg in die Welt der Fermente macht Spaß, denn es gibt so viele spannende Rezepte. Viele davon eignen sich auch für Anfänger. So kannst du in Ruhe daran arbeiten, den idealen Säuregrad zu finden, die Verträglichkeit auszutesten und deine Angst vor Schimmelpilz zu verlieren. Unser Rezepte-PDF kannst du kostenlos herunterladen.

Wenn du noch mehr einfache Rezepte suchst, die lecker und gesund sind, haben wir gute Nachrichten für dich. In diesem Artikel findest du Fermentieren Rezepte für Anfänger rund um Gemüsesorten wie Kohl und Möhren.

Häufig gestellte Fragen zu den Fermentier-Rezepten

Welches Gemüse schmeckt fermentiert am besten?

Welches Gemüse fermentiert am besten schmeckt, hängt von deinem persönlichen Geschmack ab. Du solltest aber wissen, dass je nach Gemüsesorte das Ferment ganz anders schmeckt als das Rohgemüse. Denk zum Beispiel an Weißkohl, der als Sauerkraut gar nicht mehr an das knackige Kohlgemüse erinnert.

Das heißt, es ist gut möglich, dass du ein Gemüse knackig überhaupt nicht magst, als Ferment aber sehr gerne. Deshalb solltest du Verschiedenes ausprobieren, um deinen Favoriten zu finden. Besonders lecker sind fermentierte Möhren, aber auch fermentierte Gurke oder fermentierte Zwiebeln.

Welches fermentierte Gemüse am gesündesten?

Am gesündesten ist fermentiertes Gemüse, das besonders reich an Vitamin A, B und K ist. Das ist zum Beispiel bei Weißkohl, also bei Sauerkraut der Fall. Auch Kimchi und Kombucha gelten als sehr gesund.

Grundsätzlich gilt: Je mehr Säure im Verfahren entsteht, desto besser ist das Lebensmittel für deinen Körper.

Du hast Lust auf Fermentieren ohne Gemüse? Dann kannst du gesunden und veganen Kokosjoghurt selber machen oder Kefir ansetzen, um die Haltbarkeit zu verlängern. Beides ist wegen der entstehenden Probiotika sehr gesund für deinen Körper.

Welches Salz nehme ich zum Fermentieren?

Zum Fermentieren solltest du naturbelassenes Salz verwenden, und zwar Ursalz. Ursalz ist frei von Zusatzstoffen wie Jod. Es handelt sich um Salz, das nicht behandelt wurde. Weil beim Fermentieren Gemüse von Salzlake bedeckt wird, ist es wichtig, mineralstoffreiches Salz zu verwenden. Fehlende Mineralstoffe und hinzugefügte Zusätze in Jod-, Koch- oder Kräutersalz können dein Ferment negativ beeinflussen.

Welche Gemüsesorten eignen sich zum Fermentieren?

Zum Fermentieren eignen sich zahlreiche Gemüsesorten. Besonders gut geht es, wenn du hartes Gemüse wie Paprika, Knoblauch, Kohl, Karotte, Gurke oder Rote Bete fermentierst. Hier geht es zu einer einfachen Anleitung, wie du Gurke fermentieren kannst. Aber auch weiches Gemüse, zum Beispiel Tomate, schmeckt fermentiert sehr gut (hier gehts zum Artikel zum Thema Tomaten fermentieren).

Damit das Ergebnis lecker wird, sollte das Gemüse im Glas nicht oben schwimmen, sondern von Saft bedeckt sein. So können Bläschen entweichen, ohne dass sich Schimmel bildet. Das kannst du bei allen Gemüsesorten verhindern, indem du ein Fermentiergewicht in das Einmachglas legst.

Wie hat dir unser Artikel zum Thema "Gemüse fermentieren: Rezepte PDF zum Download (kostenfrei!)" gefallen? Teile uns deine Meinung in den Kommentaren!

Quellenverzeichnis
Cover: nupix via Depositphotos.com
Abb. 1: OlgaLeschenko via Depositphotos.com


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