29 September

Well-Aging: Gesund altern mit dem Baobab Baum

Der Wunsch nach Unsterblichkeit und ewiger Jugend bestand bei uns Menschen wohl schon immer. Bereits die Ägypter als eines der am höchsten entwickelten Völker nutzten diverse Öle und Essenzen aus der Natur, um sich ihre Jugend und Schönheit möglichst lange zu erhalten.

Heutzutage steht das Thema Jugend und Fitness bis ins hohe Alter ganz im Sinne der modernen Forschung. Aber können wir wirklich die Natur austricksen oder nachahmen? Und benötigen wir tatsächlich Forschung, um unsere Gesundheit und Fitness bis ins hohe Alter erhalten zu können?

Ich selbst bin mittlerweile 52 Jahre alt und merke, dass mein Gesicht nicht mehr die Spannkraft der Jugend hat und die Schwerkraft langsam und allmählich ihren Tribut fordert. Es ist sicher nicht mein Ziel, ein faltenfreies Gesicht noch mit 80 Jahren zu haben, dennoch gebe ich mein Bestes, um den jetzigen Stand möglichst lange zu halten. Viel wichtiger jedoch als die optische Jugend ist mir, wie vielen von Ihnen sicherlich auch, die körperliche Fitness. Ich meine damit keinen Leistungssport, aber ich finde es furchtbar, wenn die Glieder anfangen zu schmerzen, das Gewicht immer mehr wird, die Beweglichkeit nachlässt und man bei jedem Treppensteigen zu schnaufen beginnt. Hier einen möglichst guten Status zu halten, war schon immer mein Ziel.

Eine Vielzahl von Schadstoffen machen uns das Leben schwer

Aber wie schafft man es, diesen guten Status zu erhalten? Wir sind heute fast alle irgendwie gestresst und unterliegen dem Klimawandel mit einer Vielzahl an Schadstoffen, Elektrosmog und industriell gefertigter Nahrungsmittel, welche beim Nährwert nicht andeutungsweise an unsere natürlichen Nahrungsmittel herankommen können. 

 

Sich seinem Schicksal zu ergeben, entspricht jedoch nicht meiner Mentalität. Und der Mensch ist extrem zäh und anpassungsfähig, so dass es sicher eine Möglichkeit geben wird, den o.g. Unwegsamkeiten zu begegnen. 

So begab ich mich also auf die Suche nach der Büxe der Pandora und stieß auf einige interessante Möglichkeiten aus der Natur, die uns und unserem Körper sehr von Nutzen sein können. Hierbei ist Ihnen sicherlich schon das Wort Antioxidans über den Weg gelaufen. 

Antioxidantien: ein Geschenk der Natur für unsere Gesundheit

Oxidation findet ja leider täglich in unserem Körper statt. Stress, Umwelt, schlechte Ernährung, Medikamente, alles sorgt letztendlich dafür, dass freie Radikale entstehen. Darunter versteht man instabile, energiereiche Moleküle, welche unsere Körperzellen angreifen, indem sie anderen Molekülen ständig Elektronen stehlen, wodurch diese dann wiederum selbst zu Radikalen werden. Je mehr sich die freien Radikale häufen, umso schneller altern wir.

Somit ist die Vernichtung der freien Radikale essentiell, um Falten, Krampfadern, Bluthochdruck, Schlaganfällen oder anderen degenerativen Erkrankungen vorzubeugen. Zum Glück hat uns die Natur aber Antioxidantien als Schutz geliefert, indem diese freiwillig ein Elektron an geschädigte Zellen abgeben und dadurch freie Radikale neutralisieren, ohne selbst radikal zu werden. Die Natur ist schon genial, stelle ich immer wieder fest. 

Der Baobab Baum als Lösung für unsere Probleme?

Dann braucht es doch jetzt eigentlich nur noch Lebensmittel, die möglichst viele Antioxidantien enthalten. Ich möchte hier zunächst ein Nahrungsmittel vorstellen, das in diesem Bereich ganze Arbeit leistet (weitere Nahrungsmittel werde ich Ihnen gerne in meinen nächsten Artikeln nennen): Den Baobab Baum, auch Affenbrotbaum genannt. Baobab und seine Wirkung ist in Afrika schon seit vielen Jahren bekannt, erlangte aber erst in den letzten Jahrzehnten auch in den hiesigen Breitengraden immer mehr Aufmerksamkeit.

Was aber macht diesen Baum mit seinen Früchten so einzigartig?

Schon die ersten Fotos, die ich im Internet fand, bestätigten meinen Eindruck, dass ich hier auf etwas ganz Besonderes gestoßen bin, denn der Baobab sieht wirklich nicht aus wie ein normaler Baum. Das liegt u. a. daran, dass der Baum einen Großteil des Jahres keine Blätter trägt, eine Krone gigantischen Ausmaßes hat und dadurch aussieht wie ein Baum, der auf dem Kopf steht, mit einer großen Wurzel, welche in die Luft ragt. Tatsächlich ist vielen der Baobab Baum, der auch Affenbrotbaum genannt wird, weil die Affen seine Früchte besonders lieben, schon aus der Geschichte des kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry bekannt. Leider hier eher im negativen Sinne, da der Baum in dieser Geschichte den Planeten des kleinen Prinzen mit seinen Wurzeln zu zerstören droht. Tatsächlich übertreffen die Wurzeln, welche sich über mehrere hundert Quadratmeter ausbreiten können, die Krone des Baumes noch um ein Vielfaches. Hierin liegt aber auch schon gleich einer der ersten großen Vorteile des Baumes. Denn durch seine Reichweite ist er in der Lage, immens viel Wasser zu speichern. So kann ein ausgewachsener Baum von etwa 25 m Höhe mit einem Stammumfang von ca. 25 cm bis zu 140.000 Liter Wasser speichern. Das Wasser lagert der Baum, der seine Blätter so früh abwirft, um Selbiges zu sparen, vornehmlich im Holz selbst, was ihn - zum Glück - für die Holzindustrie unbrauchbar macht. Auch die Photosynthese vollzieht sich bei diesem Baum etwas anders als bei anderen Pflanzen. So wird das Chlorophyll beispielsweise nicht über die Blätter aufgenommen, sondern direkt über die Äste und unter der Rinde gesammelt. Somit nimmt der Baobab die Sonnenenergie direkt durch seinen Stamm und seine Äste auf, was in der Natur sonst so gut wie gar nicht vorkommt.

Auch die Tiere profitieren im warmen Klima Afrikas von der Fähigkeit der Wasserspeicherung dieses beeindruckenden Baumes. So graben Elefanten sich z. B. Löcher in den Baum, um an das Wasser zu kommen, genau wie die Menschen auch; und ausgehöhlt dient der Baum später sogar als Wohnraum. Der immense Wasserspeicher des Baumes reicht am Ende vielfach aus, um einen Buschbrand zu überleben. Das ist schon phänomenal! Diese Widerstandskraft des Baumes übertragen auf unsere Gesundheit… Das wäre doch eigentlich die Lösung für uns.

Der zauberhafte Baobab

Doch der Baobab beeindruckt nicht nur durch seine Optik, sondern auch durch seine Inhaltsstoffe. Nicht umsonst wird der Baum, der vorwiegend in afrikanischen Ländern vorkommt, der „Medizinbaum“ oder auch „Zauberbaum“ genannt.

Zwischen acht und dreiundzwanzig Jahren benötigt dieser Baum, bevor er Blüten hervorbringt. Seine Früchte gleichen ein wenig der Papaya und können bis zu 20 cm lang werden. Ein ausgewachsener Baum kann bis zu 300 Früchte tragen und somit 30 kg Fruchtfleisch im Jahr erzeugen. Das findet man in der Natur kaum ein zweites Mal!

Da der Baobab ein genetisch unveränderter Baum ist, enthält er noch viele ursprüngliche Nährstoffe und ist zudem sonnenverwöhnt, so dass die Früchte ihre volle Nährstoffdichte erreichen können. Wenn wir heute eine Frucht aus dem Supermarkt kaufen, ist diese in den seltensten Fällen noch an der Sonne gereift. Die meisten Nährstoffe werden aber erst in den letzten Tagen vor der Reife gebildet. Zudem hat sich wegen des Mangels an Nährstoffen in unseren Böden die Mineralstoffdichte in den letzten Jahren um knapp 50 % reduziert. Diese Probleme gibt es beim Baobab nicht. Die Früchte reifen durch die Sonne, das Fruchtpulver wird aus den Früchten entnommen und aus den Samen der Frucht wird das wertvolle Öl extrahiert.

Natürlich könnte man heute alle Nährstoffe, welche die Frucht enthält, auch künstlich im Labor nachbauen, jedoch ist unser Körper seit Jahrmillionen an die Nährstoffe der Natur gewöhnt und kann somit auch nur diese perfekt dechiffrieren. Weiterhin ist auch das Zusammenspiel der einzelnen Nährstoffe wichtig. Einzeln können wir die Nährstoffe nicht gut verwerten, denn alle Mineralien und Spurenelemente bauen aufeinander auf und sind in der Natur perfekt aufeinander abgestimmt und das können wir nicht exakt nachbauen. In der Baobabfrucht sind die oben genannten Komponenten besonders zahlreich enthalten.

Doch welche Inhaltsstoffe genau machen die Baobabfrucht denn nun so ungemein wertvoll für uns?

Die Baobabfrucht wird mit einem ORAC Wert von mindestens 24.000 angegeben. Das ist ein wirklich gigantisch hoher Wert, der von kaum einer anderen Frucht erreicht wird. Der ORAC-Wert gibt das oxidative Potential an, d. h. die Fähigkeit, freie Radikale oder aggressive Sauerstoffverbindungen unschädlich zu machen. Zum Vergleich haben Avocados, die ja bereits als sehr gesund gelten, einen ORAC Wert von 782, Blaubeeren von 2.234, Acai-Beeren von 5.500. Damit reicht das Baobabpulver an den ORAC-Wert des OPCs nahezu heran. Und hier schließt sich nun der Kreis, warum ich unbedingt Baobab für meine Verjüngungskur benötige. Denn die hohe Anzahl an Antioxidantien die sich in den Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und Phytochemikalien (Bioflavonoide, Phenole) befinden kann nicht nur Alterungsprozesse reduzieren, sondern teilweise sogar wieder rückgängig machen. Vorausgesetzt die Anzahl groß genug ist, und das scheint ja nun bei der Baobabfrucht eindeutig der Fall zu sein. Essen wir also regelmäßig Obst und Gemüse mit einem hohen ORAC Wert, baut sich nach und nach in unserem Körper ein Schutzschild auf. Aus diesem Grund habe ich das Baobabpulver in meinen täglichen Ernährungsplan mit eingebaut.

Altern reduzieren durch die Kraft der Natur

Im Zusammenhang mit der Reduzierung von Alterungsprozessen stoßen wir immer wieder auf die o. g. Antioxidantien, die scheinbar unabdingbar mit dem Wunsch nach Jugendlichkeit verknüpft zu sein scheinen.

Besonders heftig ist unser Gehirn dem Angriff freier Radikale ausgesetzt, weil es ständig aktiv ist und die meisten Nährstoffe und viel Sauerstoff verbraucht und somit auch mehr freie Radikale als andere Organe vorzuweisen hat. Deshalb ist unser Gehirn auch besonders dankbar für Obst und Gemüse mit einem hohen ORAC Wert, damit die Sauerstoffradikale absorbiert und unschädlich gemacht werden. 

Die Power Frucht Baobab ist nun mein absoluter Favorit geworden, weil sie 14 wichtige Vitamine enthält und eine besonders hohe Nährstoffdichte aufweist: beispielsweise komplexe Kohlenhydrate, die Vitamine B1 und B3, Vitamin C, alle essentiellen Aminosäuren, Eiweiß, Saponine (sekundäre Pflanzenstoffe), Provitamin A, Vitamin E und und und. Ich will hier gar nicht näher auf die einzelnen Vitamine eingehen, denn das würde den Rahmen wohl wahrscheinlich merklich sprengen. Letztendlich kommt es nur darauf an, dass die Frucht sehr viele sekundäre Pflanzenstoffe enthält, also Stoffe mit antioxidativen Eigenschaften, die uns vor Krankheiten schützen und Alterungsprozesse merklich reduzieren und zahlreiche Vitamine mit ebensolchen Eigenschaften. Weiterhin dienen die wertvollen Inhaltsstoffe der Frucht als Energiespender, helfen beim Aufbau einer gesunden Darmflora, bei Verdauungsproblemen, enthalten viele Ballaststoffe und sind eine gute Kalziumquelle (schützen uns somit vor Osteoporose). Und als wäre das nicht genug, stellt die Baobabfrucht ein tolles Fitnessprodukt dar, weil es uns Energie spendet und den Muskelaufbau und die Regeneration unterstützt.

Schönheit, die von innen kommt

Da Schönheit ja bekanntlich von außen und innen kommt, ist es sinnvoll, nicht nur viele Antioxidantien mit der Nahrung aufzunehmen, sondern gleichzeitig das Öl der Frucht, gewonnen aus den Samen des Baobab, zusätzlich von außen auf die Haut aufzutragen. Das Öl schützt die Haut sehr gut vor UV-Schäden.

Laut den Angaben, die ich gefunden habe, stellt das Öl einen großen Vorteil gegenüber herkömmlichen, in der Kosmetikindustrie verwendeten Öle dar, welche häufig Öle auf Mineralöl- und Silikonbasis verwenden. Diese haben den Vorteil, sich gut zu verteilen, lange haltbar und günstiger als Pflanzenöle zu sein. Das Problem ist nur, dass im Vergleich zu nativen Ölen wie dem Baobab Öl diese die Haut abdichten. Das verhindert, dass Wasser verloren gehen kann, reduziert damit aber auch den natürlichen Impuls der Haut, Feuchtigkeit abzugeben, um dadurch ein Signal weiterzugeben, dass feuchtigkeitsbindende Stoffe produziert werden müssen. Beim Baobaböl tritt das Problem nicht auf, weil native Öle den hauteigenen am ähnlichsten sind und daher sehr gut aufgenommen werden. Das Öl verstopft die Poren also nicht und schützt die Haut somit effektiv vor UV-Schäden und regeneriert die Epithelschicht der Haut sogar schnell und effektiv bei Sonnenbrand. Und das enthaltene Vitamin D3 unterstützt zusätzlich die Einlagerung von Kalzium in Knochenzellen. 

Schlussendlich muss ich sagen, dass ich wirklich begeistert bin von der Wirkungsweise dieser Frucht, die bereits viele Jahre von afrikanischen Völkern für so viele medizinische Belange verwendet wird. Ich nutze das Öl von außen und das Fruchtpulver von innen nun schon einige Wochen und bin bislang wirklich begeistert. Ich bin energiegeladener und erfreue mich bester Gesundheit mit einem angenehmen Gefühl auf der Haut, wenn ich das Öl auftrage. Für mich steht die Baobabfrucht daher an vorderster Stelle, wenn es darum geht, dem Altern ein Schnippchen zu schlagen, wenn ich es auch nicht ganz verhindern kann.

Aber, wie ich gesehen habe, gibt es noch zahlreiche weitere Wundermittel aus der Natur, über die ich gerne an anderer Stelle berichten werde.


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