2. April 2024

Rettich fermentieren: Einfaches & schnelles Rezept (superlecker!)

Rettich ist ein vielseitiges Gemüse, das nicht nur reich an Vitamin C, Kalium und Folsäure ist, sondern auch mit Senfölen und Bitterstoffen punktet, welche für seine gesundheitsfördernde Wirkung bekannt sind. Du bist gesundheitsbewusst und interessierst dich für traditionelle Konservierungsmethoden? Dann ist Rettich fermentieren genau das Richtige für dich. Diese einfache Methode verwandelt das frische Gemüse in ein haltbares und zugleich wohlschmeckendes Lebensmittel, ideal für den Frühling oder jede andere Jahreszeit.

Ein einfaches Rezept, um fermentierten Rettich selber zu machen

Fermentation ist ein Prozess, bei dem Milchsäurebakterien den Zucker im Gemüse in Milchsäure umwandeln. Dieser Vorgang ist nicht nur grundlegend für die Haltbarmachung, sondern sorgt auch für ein einzigartiges Geschmacksprofil und fördert das Wachstum von Probiotika. Typisch bei uns ist es vor allem, Sauerkraut zu fermentieren. Aber man kann auch ganz viele andere Sorten Gemüse fermentieren, wie zum Beispiel Rettich. Fermentierter Rettich ist dann nicht nur länger haltbar, sondern dank der Bitterstoffe und Senföle auch bekömmlicher für den Magen und ein Plus für dein Immunsystem.


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Weißen Rettich fermentieren im Glas: Die Zutaten & Zubereitung

Zutaten:

  • 1 kg weißer Rettich (auch bekannt als Sommerrettich)
  • 20 g Salz (2 % des Nettogewichts vom Gemüse)
  • Optional: Gewürze wie Kümmel, Dill, Meerrettich

Zubereitung:

Schäle den Rettich und hobel ihn in feine Scheiben. Gib dann das Salz (20 g bei 1 kg Rettich) dazu und vermische es mit dem Rettich. Knete die Mischung so lange, bis genügend Flüssigkeit entsteht. Diese Salzlake ist wichtig für den Fermentationsprozess.

Nun füllst du den Rettich mitsamt der entstandenen Flüssigkeit bis oben in ein sauberes Gärgefäß. Wichtig ist, dass alles mit Flüssigkeit bedeckt ist. Du solltest das Gemüse beschweren, damit der Rettich immer in der Lake bleibt. Hierfür kannst du einen speziellen Beschwerungsstein, einen Glasdeckel oder selbst gemachte Fermentiergewichte verwenden. Anschließend den Rand säubern und das Glas mit einem Deckel verschließen. 

Nun kannst du den Rettich eine Woche bei Zimmertemperatur stehen lassen. Den fermentierten Rettich danach im Kühlschrank lagern und bald verbrauchen. Durch die Fermentation erhältst du ein Gemüse, das reich an B-Vitaminen, Mineralstoffen wie Kalium und Ballaststoffen ist, welches deine Verdauung unterstützt.

Denke daran, dass Hygiene beim Fermentieren sehr wichtig ist, um unerwünschte Keime zu vermeiden. Saubere Utensilien und gewaschene Hände sind daher ein Muss. 

Gesundheits-Tipp: Schwarzen Rettich fermentieren

rettich fermentieren schwarz

Hast du Lust auf eine würzig-scharfe Beilage, die auch deiner Verdauung guttut? Schwarzer Rettich (Winterrettich) bietet dir genau das – und fermentiert ist er nicht nur milder, sondern auch reich an B-Vitaminen und Mineralstoffen. 

Nährwert-Fokus: Fermentierter Rettich ist nicht nur geschmacklich interessant, sondern auch ein Energie- und Ballaststofflieferant, der deine Verdauung unterstützt und eine anregende Wirkung auf Leber und Galle hat.

Bonus: Du kannst deinen fermentierten Rettich mit Gemüse wie Karotten oder Gewürzen nach Wahl aufpeppen. Probier es aus und genieße die Geschmacksvielfalt!

Zutaten:

  • 1 kg schwarzer Rettich
  • 20 g Salz (2 % des Nettogewichts vom Gemüse)
  • Optional: Gewürze wie Kümmel, Dill, Meerrettich

Anleitung:

Orientiere dich an der Anleitung vom Rezept für die Fermentation mit weißem Rettich. 

Grün&Gesund-Praxistipp

Tipp: Wusstest du, dass du auch leckere Rettich Sprossen selber machen kannst? 

Tipps & Tricks: So gelingt dir das perfekte Rettich-Ferment

Fermentierter Rettich ist nicht nur schmackhaft, sondern auch gesund. Hier ein paar Tipps, mit denen dir die Herstellung des fermentierten Rettichs garantiert gelingt:

Tipps für deine Fermentation

  • Denke daran: Die Qualität deines Gemüses ist entscheidend, also verwende frische Zutaten für das beste Ergebnis.
  • Achte auf absolute Sauberkeit und sterilisiere dein Gärgefäß, um die Fermentation nicht durch Schimmel zu gefährden.
  • Schau täglich nach deinem fermentierenden Rettich – so stellst du sicher, dass alles gut verläuft.

Geschmack & Konsistenz

  • Salzmenge: Für 1 kg Rettich nutze etwa 20 g Salz. Mehr Salz verlangsamt die Fermentation und macht den Rettich knackiger.
  • Gewürze: Füge deinem Geschmack entsprechend Knoblauch, Chili oder Senfkörner hinzu. Übrigens kann man auch Knoblauch fermentieren
  • Schnittform: Hobel den Rettich in Scheiben oder Stifte – dünner geschnitten fermentiert er schneller.
  • Fermentationszeit: Lasse den Rettich für eine Woche oder länger fermentieren. Mit der Zeit wird er milder.

Aufbewahrung & Verwendung

  • Lagere den fermentierten Rettich im Kühlschrank oder einem dunklen Ort.
  • Halte das Gefäß luftdicht geschlossen.
  • Serviere ihn als Beilage, im Salat oder als Snack.

Weiterverarbeitung

  • Püriere den fermentierten Rettich für einen Dip.
  • Würze ihn nach der Fermentation zusätzlich, um ihm eine persönliche Note zu geben.

Häufig gestellte Fragen zum Thema „Rettich fermentieren“

Wie schmeckt fermentierter Rettich?

Fermentierter Rettich schmeckt milder und weniger scharf als sein rohes Pendant. Durch den Fermentationsprozess gewinnt er eine angenehme Säure und entwickelt oft ein komplexeres Aroma.

Wann darf man Rettich nicht essen?

Generell solltest du Rettich meiden, wenn du eine Unverträglichkeit oder allergische Reaktion feststellst. Bei bestehenden Nierenproblemen oder einer Schilddrüsenüberfunktion ist Vorsicht geboten und die Rücksprache mit dem Arzt sinnvoll.

Wie lange hält sich eingelegter Rettich?

Eingelegter Rettich kann sich bei korrekter Lagerung – kühl und dunkel – mehrere Monate halten. Achte darauf, dass der Rettich immer mit Flüssigkeit bedeckt ist, um eine hohe Qualität zu bewahren.

Ist Rettich gut für die Leber?

Ja, Rettich kann die Leber- und Gallenfunktion fördern. Er hat eine harntreibende Wirkung, was den Körper dabei unterstützt, Toxine zu eliminieren und die Verdauung zu verbessern.


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